Gewerbeverein Dahme e.V.

Aktuelles aus dem Ostseeheilbad Dahme

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Leuchturm als Briefmarke

15. Juli 2011

6,8 Millionen Stück wurden gedruckt

Dahme - Am 1. Februar 1880 wur­ de der Leuchtturm  Dahmeshöved in Betrieb  genommen. Er gilt als Wahrzeichen des Ostseebads Dah­ me. Er warnt Schiffe vor der Küste, wiesFlüchtlingen aus der DDR den Weg inden Westen und dient sogar als Ort, an dem sich Liebespaare trauen   lassen  können.  Seit  dem 7. Juli gibt es den 29 Meter hohen Turm auch als Briefmarke im Wert von 90 Cent (die LN berichteten).

Gestern wurde die Marke offiziell in einer  Feierstunde im Haus des Gastes in Dahme vorgestellt.

Hans-Heinrich Witte, Präsident der Wasser- undSchifffahrtsdirekti­ on, wies darauf hin, dass seit 2004 jedes Jahr  zwei Leuchttürme von rund 200 an Nord- und Ostsee als Marke erscheinen.•Es wird immer jeweils ein Turm von jeder Küste ausgewählt und wir achten darauf, dass  es  jeweils ein Stahlbau und ein gemauertes Gebäude istM, er­ klärte Witte. Die Marke mit dem Leuchnunn Dahmeshöved wurde gleich 6,8 Millionen Mal gedruckt und ist in den Filialen der Deut­ schen Post erhältlich.

Hartmut  Koschyk, Staatssekre­ tär beim Bundesministerder Finan­ zen, beschrieb den Turm in seiner Rede  .als sympathisches MotivM, bei  dem  man  an  Urlaub  denken  müsse. Dr. Tarnara Zieschang, Staatssekretärin im Kieler Ver­ kehrsministeriuni, sagte:  •Der Turmist unverzichtbar für denTou­ rismus  und   hat   einen   enormen Wert für uns als Urlaubsland.M Zu­ dem sei sie sehr glücklich, dass der Turm nun auf Reisen gehe.

Der achteckige Turm aus rotem Backstein ist auf der Sonderbrief­ marke in Gänze zu sehen. Vor dem Turm blüht der für Ostholstein typi­ sche Raps, der Himmel ist blau, die Bäumesind grün. Nunhofft Bürger­ meister  Heinrich  Plön, dass diese Marke  für  seinen  Ort  wirbt  und neue Gäste anlockt.

Dahmes Bürgermeister Heinrich Plön präsentiert mit Staatssekretär Hartmut Koschyk die Briefmarke von Dahmeshöved. Foto:Rosenkotter

Quelle: Lübecker Nachrichten am 15. Juli 2011

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Bei Vogelsang ist der Deich schon fit

14. Juli 2011

Die ersten 630 Meter des Dalitner Deiches sind fertig.  Nun geht der Bau in die Sommerpause.
von Jutta Colschen

Dahme- Zwar werden die Arbeiten am neuen 5,2 Kilometer langen  und 23 Millionen Euro  teuren   Landesschutzdeich von Dahme bis Rosenfelde nicht vollständig eingestellt. Aber mit großen Boden­bewegungen oder lauten Rammarbeiten ist bis Septem­ber  erst  einmal  Schluss.  So war es vom Landesbetrieb für Küstenschutz,   Nationalpark und Meeresschutz Schles­ wig-Holstein (LKN) zugesagt worden, und so wird es im In­teresse der Urlauber auch gemacht, zumal die Deichbauer “iril Zeitplan liegen”.

So konnte gestern die erste neue 630 Meter lange Deichtrasse im Bereich Vogelsang abgenommen  werden.   Die­ser Teil der unter dem Meeresspiegel liegenden Niede rung wurde bislang durch ei­nen Verbandsdeich des Wasser- und Bodenverbandes geschützt und drohte erst im Ja­nuar 2010, als Sturmtief Dai­sy  wütete, durchzubrechen. Nun schützt ein neuer Flügel deich  - der  Altdeich  wurde kom.plett abgetragen -die 40 Hektar  Niederung und auch die  Dahmer   Ortslage.   Fast 20 000   Kubikmeter    Boden hatten die Deichbauerfür die­sen ersten Abschnitt aus der Entnahmestelle in Dahmeshöved geholt,  die sich gestern den Vertretern  des LKN und der Gemeinde bereits als Bio­top präsentierte.

Doch nicht nur bei Vogel­ sang,  sondern  auch  von Rosenfelde bis zum Dahmer Schöpfwerk hat der Deich be­reits seine Form angenom­ men. Nach der Sommerpau­se, so Projektleiterin Michae­la Meding, wird auf dieser rund 3,5 Kilometer langen Strecke  Mutterboden aufgebracht und Gras angesät. Fer­ tig asphaltiert  und bef’ahrbar ist auch bereits der binnensei­tig verlaufende Deichverteidi­ gungsweg.Im September be­ginnen dann die Arbeiten am “Reststück des Loses 2″, vom Schöpfwerk bis zur Langen Wiese.

Auch im Ort Dahme selbst hat der Deichbau schon seine deutlichen Spuren hinter­lassen. Während die neue Fußgängerstöpe an der Strandstraße und der Deich­ durchlass an der Leuchtturmstraße  bereits  fertig  sind, wird zum Wochenende, rechtzeitig mit dem Urlauberansturm aus Nordrhein-Westfalen, der große Deichdurchlass an der Saarstraße zumindest für Fußgän ger freigegeben werden.

Mit den Bauarbeiten in der Dahmer Ortslage wird 2012 begonnen werden.  2013 sollen die Arbeiten am neuen Bollwerk gegen die  Ostsee­flut abgeschlossen sein.

Quelle: Lübecker Nachristen vom 14. Juli 2011

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130 Jahre Seebad Dahme

3. Juli 2011

Nach dem Festumzug versammelten sich alle Teilnehmer auf dem Nystedplatz, wo Heinrich Plön die Geburtstagsrede hielt.
Foto: Jutta Colschen
Verregnet, aber gelungen: Geburtstagsparty in Dahme

Einheimische und Gäste ließen sich Feierlaune und Festumzug nicht verderben.

Dahme – Einheimische und Gäste ließen sich Feierlaune und Festumzug nicht verderben.

Gut, dass die Dahmer die Sonne im Herzen haben. Sonst wäre ihnen gestern bei ihrer Geburtstagsfeier „130 Jahre Seebad“ glatt das Lachen vergangen. Denn es regnete und stürmte wie seit Wochen nicht mehr.

Doch die Einwohner und die Gäste nahmen es mit einer gehörigen Portion Galgenhumor und genossen trotz der Unbilden den Festumzug, der von vielen Dahmer Vereinen und Verbänden, von Firmen, Musikkapellen und den Gästen aus der Partnerstadt Nysted und aus Dahme in der Mark gestaltet worden war. Allerdings wurde die Wegstrecke, die der Umzug eigentlich nehmen sollte, um etwa die Hälfte verkürzt. Früher als im Programm vorgesehen, kam darum der ziemlich nass geregnete Bürgermeister Heinrich Plön auch zu seiner Geburtstagsrede, die er auf dem Nystedplatz diesmal mit Versen einleitete.

Die ersten Telefone wurden eingeführt. Der Kölner Dom war gerade fertig und der erste Duden erschienen, als sich 1881 ein Ort mit rund 100 Häusern, der durch die Sturmflut von 1872 deutschlandweit bekannt geworden war, fortan Seebad nennen durfte. Schon damals hatten die Dahmer – jedenfalls ist der Bürgermeister davon überzeugt – nur das eine Ziel vor Augen, es den Gästen so kommod wie möglich zu machen, damit sie jeden Sommer wiederkommen.

Aus unscheinbaren Kemenaten wurden Gästezimmer, aus Fischerhäusern Pensionen und aus einem kleinen Strandweg eine Promenade – zuerst aus Holzbrettern gebaut, dann asphaltiert – die mehr und mehr zur „Lebensader des Ortes“ geworden sei, erinnerte Plön.

Seit der Geburt des Seebades Dahme habe sich der Ort bemüht, sich weiterzuentwickeln, sich neuen Trends anzupassen. „Aus Badeanstalten wurden Schwimmbäder und schließlich ein Strand-Spa, aus Holzstegen wurde eine moderne Seebrücke und aus dem Holzbohlenweg eine attraktive Promenade.“ Doch trotz dieser Entwicklung – und mit dem Deichneubau eröffnen sich erneut neue Perspektiven für die Strandgestaltung – habe das Ostseebad Dahme sich immer bemüht, ein wenig auch das Ursprüngliche des früheren Fischerdorfes zu bewahren. Das bestätigte übrigens gestern auch Meeresgott Neptun den Dahmern.

Von Jutta Colschen

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Vom Bauerndorf zum Seebad

30. Juni 2011

Wie Kellenhusen war auch Dahme ein kleines Bauerndorf mit eigenen Fischern, die allesamt in reetgedeckten Katen lebten. Erst circa 1880 und 1881 verbuchte Kapitän Hagelstein in seinem kleinen
Hotel eine nennenswerte Anzahl an badegästen, meist aus Hamburg, die sich für 3 Mark ein Zimmer mit Vollpension gönnten. Damals gab es zwei Bademöglichkeiten: Warmbäder in einer Tonne, die mit Eimern gefüllt wurde und Kaltbäder vom Badekarren aus, von denen zunächst nicht mehr als zwei in Dahme standen. Da streng auf sittliche Bräuche geachtet wurde war bis Anno 1926 das Freibaden strikt verpönt männliche Gäste waren vom Strand verbannt, wenn Damen den Badekarren benutzen wollten. Noch um die Jahrhundertwende badeten die Damen von Badekarren aus, die den einzelnen Gastbetrieben gehörten und unentgeltlich benutzt werden konnten. Die Herren begaben sich zuerst ins Gebiet der „Schleuse“ und gingen dort in Badehosen vom Strand aus ins Wasser. Ursprünglich musste man die Liegestühle für den Strand selbst mitbringen. Erst 1897 wurden sie erstmals am Strand vermietet. Ausflüge erfolgten mit Leiterwagen; Hauptziele waren
das benachbarte Kellenhusen und die Kroneiche von Grönwohldshorst. Zwischen 1900 und 1910 erlebte Dahme eine entscheidende Entwicklung, denn 1900 waren es 2.900 Gäste, die in das Ostseebad kamen. Ihre Zahl stieg bis 1906 bereits aus 4.400, bis 1910 gar auf 5.500. In dieser Zeit entstanden eine Reihe von Hotels und Pensionsbetrieben. 1907 wurde das viele Jahre führende
Haus, das „Strandhotel“, errichtet und es konzertierte außerdem zum ersten Mal eine Kurkapelle: zweimal wöchentlich spielte der Musikkorps aus Oldenburg. Nur an zwei Abenden in der Woche gestatteten die strengen Behörden das Tanzen. Ein Antrag aus dem Jahr 1909, die Vorschriften zu lockern, Vom Bauerndorf zum Seebad wurde von der Gemeindevertretung kategorisch
abgelehnt. Gefördert wurde die Blüte  von Dahme auch durch die Verbesserung der Verkehrsverbindungen. Ursprünglich fuhren die Gäste mit der Bahn nach Lensahn und wurden von dort mit dem Wagen abgeholt, wobei unterwegs eine Einkehr im „Schusterkrug“ nicht selten war. Die erste Dampferverbindung wurde von der kleinen „Fehmarn“ durchgeführt, die nicht nur Passagiere,
sondern auch Fracht beförderte. Erst 1911 wurde eine 275 Meter lange Seebrücke für circa 46.000 Goldmark erbaut, die zehn Jahre später im strengen Winter 1921/22 von treibenden Eismassen fast
völlig zerstört wurde. Als Dahme 1931 sein fünfzigjähriges Bestehen als Ostseebad feierte, war eben zum ersten Mal ein Badedirektor, heute Kurdirektor benannt, berufen

Quelle: Der Reporter

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Weltrekordversuch in Dahme

24. Juni 2011

Der aktuelle Rekord liegt bei 2047 Teilnehmern und wurde 2009 in Thailand aufgestellt. Der Rekordversuch ist bei Guinessbuch der Rekorde angemeldet. Die Veranstaltung wird u.a. durch RSH im Vorfeld begleitet

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Der Griff nach den Sternen

19. Juni 2011

Dahme/Timmendorfer Strand – Viele private Vermieter an der Ostseeküste scheuen sich noch immer, ihre Unterkünfte klassifizieren zu lassen. Dabei kommt es gar nicht auf die Zahl der Sterne an, sondern auf die Transparenz des Angebotes.

Ramona Zilz-Grönwoldt und ihr Mann Hans-Günther haben sich große Mühe gegeben, ihre rund 50 Quadratmeter große Ferienwohnung in Dahme geschmackvoll einzurichten und dem Gast alles, was er für einen schönen Urlaub braucht, an die Hand zu geben. Nun greift das Ehepaar nach den Sternen – und bekommt sie auch. Nach eingehender Überprüfung und Begutachtung anhand der bundesweit geltenden Richtlinien des Deutschen Tourismusverbandes kommen Jürgen Schlünder und Jens-Peter Blöser auf 524 Punkte und damit auf drei Sterne.

Das Ehepaar ist zufrieden mit dieser Klassifizierung. Ihr Urlaubsquartier klassifizieren zu lassen, war für sie selbstverständlich. „Da weiß der Gast doch gleich, woran er ist“, sagt Ramona Zilz-Grönwoldt, die selbst im Urlaub schon unliebsame Überraschungen erlebt hat. „Schade, dass nicht alle Vermieter so denken wie diese“, sagt Jürgen Schlünder, der seit 2007 mit Hans-Peter Blöser in Dahme die Unterkünfte klassifiziert. Die Furcht, vielleicht nur zwei oder gar „nur“ einen Stern zu bekommen, ist bei vielen groß. Doch die Befürchtungen sind unbegründet. Denn, so Tourismusdirektor Christian Jaletzke aus Timmendorfer Strand: „Für alle Sterne-Segmente gibt es einen Markt.“

Diese Auffassung vertreten ohne Ausnahme alle Touristiker zwischen Fehmarn und Travemünde. Die Klassifizierung, sagt der Grömitzer Marketingleiter Olaf Dose-Miekley, sei ein wichtiger Vermarktungsbaustein: „Je transparenter und vergleichbarer die Leistung, desto besser wird gebucht. Es gibt für alle Kategorien den Gast. Deshalb lieber eine klare Aussage als keine.“

Weil die Vorteile einer Klassifizierung sowohl für den Gast als auch für den Vermieter klar auf der Hand liegen, wird die Ostsee rauf und runter eine große Qualitätsoffensive gefahren und für die Sterneverteilung geworben. Zwar kommen immer wieder, wie das Dahmer Beispiel zeigt, neue Ferienwohnungen oder -häuser hinzu, die mit ihren Sternen Flagge zeigen, aber „insgesamt lässt die Bereitschaft, sich der Bewertung zu stellen, vor allem bei den Privatvermietern noch zu wünschen übrig“, bedauert Christian Jaletzke, obwohl Timmendorfer Strand und Niendorf mit insgesamt etwa 36 Prozent klassifizierter Unterkünfte eine „sehr gute Quote“ aufzuweisen haben.

Auch in Heiligenhafen, wo der Tourismus-Service voller Stolz auf aktuell 872 klassifizierte Unterkünfte blickt – womit er an der Spitze an der Ostsee und auf einem zweiten Platz nach dem Nordseeheilbad Büsum in Schleswig-Holstein liegt – gehen die Bemühungen weiter. Denn immerhin gibt es 2500 Ferienwohnungen in Heiligenhafen. Touristikleiter Oliver Behncke aber ist optimistisch und hofft, noch in diesem Jahr die „Schallmauer“ von 900 besichtigten Wohnungen zu durchbrechen. „Denn „immer mehr Unterkunftsgeber haben erkannt, dass die Gäste Qualitätsstandards und Serviceleistungen erwarten, die im Ausland selbstverständlich sind“, betont Behncke.

Auch im Ostseeferienland mit den drei Bädern Grömitz, Kellenhusen und Dahme wird man nicht müde, für die Sterne zu werben. In Grömitz, das 47 Prozent aller Unterkünfte im Privatsegment anbietet, sowie in Kellenhusen sind insgesamt 330 Unterkünfte klassifiziert, in Dahme sind es 110. „Das könnten und sollten mehr sein im Ostseeferienland“, sagt auch Kellenhusens Touristikleiter Martin Riedel. Leider lassen sich viele Vermieter, vor allem wenn sie nur zwei Sterne erreicht haben, nach drei Jahren nicht wieder nachklassifizieren, bedauert Jürgen Schlünder, der sich manchmal etwas klarere Bewertungskriterien wünschen würde. „Manches ist etwas schwammig und abhängig von der eigenen Sicht“, bedauert er.

Von Jutta Colschen

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Dahme von seiner schönsten Seite

16. Juni 2011

Neustadt – 14. Juni 2011

Dahme von seiner schönsten Seite

Dahme. Am vergangenen Freitag stellte der Dahmer Gewerbeverein den neuen Kalender für 2012 vor, in dem 13 tolle Motive aus und um Dahme verewigt sind. Schon im vergangenen Jahr war das Ergebnis eines Fotowettbewerbs, den der Gewerbeverein bereits 2009 durchführte, ein toller Kalender im Hochformat, der auch die drei Siegerfotos zeigte.Insgesamt 69 Gäste und Einheimische reichten jeweils ihre fünf besten Schnappschüsse ein von denen wiederum die Besten mit Titel und Urhebernennung in dem Kalender erscheinen. Für 2012 wurden nun die tollsten Querformate ausgewählt, die Seebrücke, Leuchtturm, Strandimpressionen und Eindrücke verschiedener Jahreszeiten in Dahme zeigen. „Die größte Herausforderung war die Auswahl der Bilder“, berichtete Grafikerin Ilka Koch von Whizzo Grafik, die das Design für den Kalender erstellt hat. Denn aus knapp 300 Bildern mussten die herausragendsten Bilder ausgewählt werden, um diese dann der jeweiligen Jahreszeit passend zuzuordnen.

Die Resonanz sei ausgesprochen positiv, berichtete Gewerbevereinsvorsitzende Sabine Kramer, denn das Kalendarium sei nun auf weißem Grund, sodass kleine Notizen zu entsprechenden Daten gemacht werden können. In einer Auflage von erst einmal 250 Kalendern können diese ab sofort im Kaufhaus Puck, bei der Tourist Information oder im Modehaus Möller erworben werden.

Quelle: Der Reporter 48

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Dahmer Tanzabende im Sommer

27. Mai 2011

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Ein Bollwerk gegen die Ostseeflut

25. Mai 2011

Ein Jahrhundertbauwerk nimmt Gestalt an. Die Arbeiten am 5,2  Kilometer langen Landesschutzdeich vor der Oldenburger Grabenniederung zwischen Rosenfelde und Dahme gehen zügig voran

Au 5,2 km Länge wird der Landesschutzdeich verstärkt

Foto: Thomas Klatt

von Jutta Colschen

Dahme/Rosenfelde – “Wir liegen voll  im Bauzeitenplan mit der 23 Millionen Euro teuren und von der EU geförderten Deichbaumaßnahme. Das verkündeten stolz die Vertreter des Landesbetriebs für Küstenschutz,  Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKNSH) nach der jüngsten Deichschau.

Bereits fertiggestellt wurden bis auf einige Restarbeiten die Dahmer Deichstöpen an der Leuchtturmstraße und an der Strandstraße. Der Deichdurchlass an der Saarstraße,   der   eigentlich   erst   im Herbst in Angriff genommen werden sollte, wurde sogar vorzeitig begonnen und soll noch in dieser Saison für die Fußgänger und für den Verkehr freigegeben werden.

Während für den Flügeldeich im Bereich Vogelsang, wo der Altdeich komplett abgetragen und ein · neuer Landesschutzdeich auf einer Länge von 630 Metern erstellt wurde, spätestens  Mitte Juni  bereits die Bauabnahme  erfolgen soll, wird es mit der endgültigen Fertigstellung des Loses 2 (vom Rosenfelder Strand bis zur Dahmer Drachenwiese) noch etwa ein Jahr dauern. Denn  im Juli  und  August  wird mehr oder weniger Pause gemacht, um den Saisonbetrieb nicht allzu sehr zu stören. Trotzdem sind weite Strecken des 3,75 Kilometerlangen Abschnitts bereits als neuer Deich erkennbar,  Immerhin wurden  bereits  100.000 Kubikmeter von insgesamt 175 000 Mergelboden auf diesem ersten Abschnitt eingebaut. Der Außenweg, der so genannte Deichunterhaltungsweg  -er wird später als Fuß- und Radweg und zur Unterhaltung des Deiches genutzt- ist zu 60 Prozentfertiggestellt. Der Deichverteidigungsweg, der innen am Deich entlang führt und als Zugang für die Campingplätze und das Stranddorf dient, wird nach Aussage von Christian Ulrich von der bauausführenden  Firma Ende Mai fertig sein.

Auch die drei Fußgängerbehelfsbrücken, die dafür sorgen sollen, dass die Gäste unbehelligt die Baustraße überqueren und gefahrlos zum Strand kommen können, werden bis zur Baupause fertig sein.

Bereits vor der eigentlichen Verstärkung des Landesschutzdeiches waren in diesem Teilabschnitt umfangreiche Entwässerungsarbeiten vonnöten. So wurden 2900 Meter Leitungen gelegt, durch die das Oberflächenwasser in den Oldenburger Graben entwässert wird.

Glücklich sind  vor allem die Dahmer, dass es mit den Bauwerken im Ort so zügig vorangegangen  ist.

“Wir haben  glück!icherweise keine unliebsamen Überraschungen erlebt“, freut sich Michaela Meding vom LKN über den Fortschritt. Die neue behinderungsgerechte 2,50 m breite Fugängerstöpe an der Strandstraße ist, wie auch der ungestaltete Deichdurchlass an der Leuchtturmstraße so gut wie fertig.

Dieser  schnelle Fortschritt hat dazu geführt, dass der große Deichdurchlass an der Saarstraße nicht erst im Herbst, sondern bereits jetzt zur Baustelle  wurde.

Vorgezogen  wurde diese Maßnahme nicht zuletzt auch deshalb, um die Belieferung der Anlieger an der Promenade über den September hinaus sichern  zu können.  Im September wird nämlich die Rampenanlage  am  Nordparkplatz, über die derzeit die Versorgung sichergestellt wird  weggerissen und neu erstellt. Die neue Deichstöpe wird um zwei Meter breiter werden als die alte, damit sich Fußgänger und  Autofahrer  gefahrlos  begegnen können. „Das ist auch wichtig, zumal die Treppe neben der Stöpe im Zuge der Deichbaumaßnahme wegfallen wird”, erläuterte Bürgermeister Heinrich Plön während der Besichtigung der Baustelle.

Wenn  Hauptsaison  in Dahme ist, im Juli und August, werden alle störenden  und  lauten Arbeiten, die mit Bodentransport oder Rammen zu tun haben, ruhen. Im September geht es dann mit Volldampf weiter. Dann sollen die Arbeiten an den Stöpen  und  am  Dahmer Schöpfwerk fertiggestellt sein. Mit dem Deichbau in der Dahmer Ortslage bis zum Übergang in die Steilküste, der Bürgern und Gästen noch einiges abverlangen wird, soll dann 2012 begonnen  werden. Im Sommer 2013 wird die Gesamtbaumaßnahme abgeschlossen sein.

Quelle: Lübecker Nachrichten 25.05.2011

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Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 14. April 2011

3. Mai 2011

Niederschrift über die Jahreshauptversammlung vom 14.04.2011

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