Gewerbeverein Dahme e.V.

Aktuelles aus dem Ostseeheilbad Dahme

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28. Dahmer Fischerbudentreff

20. August 2011

28. Dahmer Fischerbudentreff

“Dat achtuntwintigste mol und dat ward fiert”, segt uns Rudi Höppner. Und dass die Dahmer Fischer feiern können, wird am kommenden Wochenende wieder einmal hinreichend bewiesen. Am Samstag, 03. und Sonntag, 04. September dürfen sich Gäste und Einheimische erneut auf ein originales und maritimes Highlight in Dahme freuen!
Fangfrische Bratheringe, ofenfrischer Räucherfisch, Ostseewasser, Bier vom Fass und die Verleihung des “Ehren-Aalritter-Ordens” gehören genauso traditionell dazu, wie ein buntes Musik- und Unterhaltungsprogramm für jung und alt, am Samstag, ab 11.00 Uhr am Fischerstrand (Südende der Promenade). Ab 14.00 Uhr steht die Chorgemeinschaft Dahme auf der Bühne, mit Liedern von Wind, Wellen und Matrosen. Um 15.15 präsentiert Johnny Hansen sein maritimes Unterhaltungsprogramm. Ab 16.15 Uhr spielen die tausend tanzenden Finger des Akkordeonorchesters Ostseekrabben aus Neustadt für die Gäste und ebenfalls schon traditionell wird ab 17.15 Uhr mit dem beliebten “Küstenduo” im Festzelt gefeiert. Aber auch Neptun und sein Gefolge darf und wird nicht fehlen. So sollte man am Sonntag dabei sein, wenn Neptun, Herrscher über Flüsse, Seen, Bäche und Moräste alle Gäste um 09.30 Uhr auf dem Nystedplatz begrüßt für den anschließenden großen Festumzug durch Dahme ab 10.00 Uhr vom Nystedplatz durch den schönen Ort Dahme bis hin zum Fischerstrand, wo ab 11.00 Uhr der Frühschoppen im Festzelt beginnt, mit Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden des Fischervereins “Rudi Höppner” und den Bürgermeister der Gemeinde Dahme “Heinrich Plön” und der Verleihung des Ehrenaalritterordens.
Der Fischerverein Dahme ist bestens gerüstet und freut sich auf die Besucher und Gäste aus nah und fern.

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Autos rollen wieder durch die Deichstöpe in der Saarstraße

31. Juli 2011

Dieser Tage wurde schonmal "Probe" gefahren. Jetzt ist die Deichstöpe in der Saarstraße offiziell für den Verkehr freigegeben. Foto: Colschen

Dahme -Fußgänger dürfen die im Rahmen der Deichbaumaßnahme neu ausgebaute Deichstöpe an der Dahmer Saarstraße bereits seit ei­ ner Woche nutzen.Jetzt rollen aber auch wieder die Autos durch den Deichdurchlass.

Eigentlich sollte mit dem Ausbau dieses größten Deichdurchlasses in Dahme erst im  Herbst begonnen werden.Doch der schnelle Baufort­schritt an der neuen Fußgängerstö­pe an der Strandstraße  und dem Deichdurchlass an der Leuchtturm­straße haben dazu geführt, dass die Maßnahmei n der Saarstraße vorgezogen werden konnte. Damit kann  auch die Belieferung der Anlieger  an der Promenade über den September hinaus gesichert  werden.  Im  September  wird  nämlich Rampenanlage am Nordparkplatz  überdie bislangdie Versorgung sichergestellt wurde, weggerissen.  Die neue Deichstöpe ist zwter breiter als die alte, so dassFußgänger und Autofahrer geafhrlos begegnen können. Die Treppe neben der Stöpe verschwindet Zuge der Deichbaumaßnahme.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom31. Juli 2011

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Weltrekord: Sogar 2531 Menschen in Dahme dabei

31. Juli 2011

Das hat alle Erwartungen übertroffen. Die stolze Zahl von 2531 Menschen hat am Freitag an der Wassergymnastik in Dahme teilgenommen.
Dieses Ergebnis wurde am Abend anhand von Luftaufnahmen ermittelt. Die grobe Zählung von zunächst 2099 Teilnehmern wurde noch übertroffen.
Den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde steht nun nichts mehr im Wege.
Der alte Rekord von 20147 Teilnehmern in Thailand wurde gebrochen.

Quelle: Lübecker Nachrichten

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Das ist neuer Weltrekord: Dahmer Wassergymnastik mit 2099 Teilnehmern

30. Juli 2011

Ergebnis reicht für Eintrag ins Guinness-Buch. Die bisherige Marke lag bei 2047 Aktiven in Thailand.
Sportliche Menschen, so weit das Auge reicht. Und das war nur die südliche Seite der Seebrücke, im Norden tummelten sich nochmal so viele. Mit „Nudeln“ aus Schaumstoff wurde Gymnastik getrieben. Foto: M. Kirchner
Foto: MK

Ergebnis reicht für Eintrag ins Guinness-Buch. Die bisherige Marke lag bei 2047 Aktiven in Thailand.

Dahme – „Und nun alle die Nudel über dem Kopf zusammenbiegen“, schallt es aus den Lautsprechern über den Dahmer Strand. Brav folgt die Meute. So viele Menschen wie gestern haben noch nie auf die Kommandos von Gymnastikleiterin Charlotte Schuster gehört.

„Sonst sind es immer so 30 bis 40 Teilnehmer, die sich zur täglichen Wassergymnastik einfinden“, berichtet die sportliche junge Frau, die gut sichtbar für alle auf einem Podest auf der Seebrücke steht, ihre Anweisungen gibt und jede Übung selbst vormacht. Auf ihrem türkisfarbenen T-Shirt verkünden weiße Buchstaben bereits siegessicher: „Wir sind Weltmeister!“

Auf beiden Seiten der Brücke drängen sich große und kleine Urlauber und Einheimische im Sand und im seichten Wasser und machen die Übungen eifrig mit. Ihr gemeinsames Ziel: Sie wollen dem Ostseebad Dahme zu einem Weltrekord im Guinness-Buch verhelfen. Mindestens 2048 Teilnehmer sind nötig, um den bisherigen Weltrekord aus Thailand, der 2047 Menschen zur Gymnastik ins Wasser brachte, zu toppen. Den zahlreichen Zuschauern auf der Seebrücke, die immer wieder vom Moderator aufgefordert werden, doch selbst mitzumachen, bietet sich ein imposantes Bild. Auf dem rund 750 Meter langen Abschnitt zwischen Strandspa und Haus des Gastes machen mehrere tausend Menschen Kniebeugen und Streckübungen, Armkreisen und Rumpfbeugen oder sie laufen auf der Stelle – alles zu den Klängen der passenden Musik aus den Lautsprechern wie „Dance on the Floor“ oder „Put your Hands in the Air“.

Als nach zwanzig Minuten Moderator Tom Foxx das erste vorläufige Ergebnis bekannt gibt, bricht unbändiger Jubel bei Teilnehmern und Zuschauern los. „Mindestens 2099 Leute haben mitgemacht“, gibt der Moderator bekannt. Die genaue Zahl soll später am Abend am Haus des Gastes bekannt gegeben werden (siehe unten). Damit steht schon mal fest: Dahme kommt ins Guinness-Buch der Rekorde als Badeort mit der teilnehmerstärksten Wassergymnastik der Welt.

„Ein tolles Gefühl, mit so vielen Menschen gemeinsam Gymnastik zu machen“, schwärmt hinterher Urlauberin Irina Schlegel. Heike Brieger und Marion Weidemann vom Kurbetrieb Dahme sind sogar mit Jeans ins Wasser gegangen, um mitzumachen. Und Jens Grolms und seine beiden Töchter Sarah und Marie sind „mal eben“ die 159 Kilometer von Kellinghusen mit dem Auto gekommen, weil sie im Radio von dem Rekordversuch gehört hatten.

Von Michael Kirchner

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Post mit dem Feuer der Freiheit

16. Juli 2011

Der Leuchtturm in Dahmeshöved wurde der sechste Briefmarken-Leuchtturm von Schleswig-Holstein.

Leuchtturm Dahmeshöved ziert Sonderbriefmarke
Der Leuchtturm in Dahmeshöved wurdeder sechste Briefmarken-Leuchtturm von Schleswig-Holstein.
Nach unter anderem den Leuchttürmen Warnemünde, Darßer Ort und Arkona reiht sich nun auch der Leuchtturm in Dahmeshöved in die Serie der auf Sonderbriefmarken abgebildeten Seezeichen
ein. Am vergangenen Donnerstag überreichte der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, an Bürgermeister Heinrich Plön feierlich das Sonderpostwertzeichen.
Dahme. Seit 2004 erscheinen jedes Jahr jeweils zwei Sonderbriefmarken von deutschen Leuchttürmen, wobei einer der Türme an der Ostsee und der andere an der Nordsee steht, wie Dr.  Hans-Heinrich Witte, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in seiner Begrüßung erläuterte. „Leuchttürme sind Identifikationspunkte, Wahrzeichen und visuelle Seeschifffahrtszeichen, die den Schiffern den richtigen Weg weisen“, bemerkte er und ergänzte, dass die „Wächter der Meere“ nicht nur im Tourismus inzwischen eine wichtige
Rolle spielen, sondern rund ein Drittel von ihnen zudem unter Denkmalschutz steht

Dazu gehört auch der 1878 und 1879 erbaute achteckige Turm aus rotem Backstein in Dahmeshöved, der inzwischen auch als Standesamt genutzt wird und dessen weißes Licht 23 Seemeilen weit in die Lübecker Bucht strahlt und den Seeleuten ein wichtiger Orientierungspunkt ist. Bürgermeister Heinrich Plön betonte in seiner Ansprache zudem die wichtige Rolle, die der Leuchtturm zu DDR-Zeiten als sogenanntes „Feuer der Freiheit“ eingenommen hat, wo sich zahlreiche Menschen aus Ostdeutschland bei ihrer verzweifelten Flucht in den Westen an dem Leuchtfeuer orientierten und einige von ihnen auf diesem Weg in die Freiheit fanden. Nach den Grußworten von Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang lobte Hartmut Koschyk in seiner Rede Dahme als lebendig,  unverwechselbar und einzigartig und gratulierte den Einheimischen für den schönen Leuchtturm, den sie ab sofort mit Briefen in die Welt hinaustragen können.

Die Sonderbriefmarken im Wert von 90 Cent (Kompaktbrief) sind in einer Auflage von 6,8 Millionen Stück hergestellt worden und an den Verkaufsstellen der Deutschen Post seit dem 7. Juli erhältlich.

Bürgermeister Heinrich Plön (links) nahm das Sonderpostwertzeichen von Hartmut Koschyk entgegen.

Quelle: Der Reporter

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Leuchturm als Briefmarke

15. Juli 2011

6,8 Millionen Stück wurden gedruckt

Dahme - Am 1. Februar 1880 wur­ de der Leuchtturm  Dahmeshöved in Betrieb  genommen. Er gilt als Wahrzeichen des Ostseebads Dah­ me. Er warnt Schiffe vor der Küste, wiesFlüchtlingen aus der DDR den Weg inden Westen und dient sogar als Ort, an dem sich Liebespaare trauen   lassen  können.  Seit  dem 7. Juli gibt es den 29 Meter hohen Turm auch als Briefmarke im Wert von 90 Cent (die LN berichteten).

Gestern wurde die Marke offiziell in einer  Feierstunde im Haus des Gastes in Dahme vorgestellt.

Hans-Heinrich Witte, Präsident der Wasser- undSchifffahrtsdirekti­ on, wies darauf hin, dass seit 2004 jedes Jahr  zwei Leuchttürme von rund 200 an Nord- und Ostsee als Marke erscheinen.•Es wird immer jeweils ein Turm von jeder Küste ausgewählt und wir achten darauf, dass  es  jeweils ein Stahlbau und ein gemauertes Gebäude istM, er­ klärte Witte. Die Marke mit dem Leuchnunn Dahmeshöved wurde gleich 6,8 Millionen Mal gedruckt und ist in den Filialen der Deut­ schen Post erhältlich.

Hartmut  Koschyk, Staatssekre­ tär beim Bundesministerder Finan­ zen, beschrieb den Turm in seiner Rede  .als sympathisches MotivM, bei  dem  man  an  Urlaub  denken  müsse. Dr. Tarnara Zieschang, Staatssekretärin im Kieler Ver­ kehrsministeriuni, sagte:  •Der Turmist unverzichtbar für denTou­ rismus  und   hat   einen   enormen Wert für uns als Urlaubsland.M Zu­ dem sei sie sehr glücklich, dass der Turm nun auf Reisen gehe.

Der achteckige Turm aus rotem Backstein ist auf der Sonderbrief­ marke in Gänze zu sehen. Vor dem Turm blüht der für Ostholstein typi­ sche Raps, der Himmel ist blau, die Bäumesind grün. Nunhofft Bürger­ meister  Heinrich  Plön, dass diese Marke  für  seinen  Ort  wirbt  und neue Gäste anlockt.

Dahmes Bürgermeister Heinrich Plön präsentiert mit Staatssekretär Hartmut Koschyk die Briefmarke von Dahmeshöved. Foto:Rosenkotter

Quelle: Lübecker Nachrichten am 15. Juli 2011

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Bei Vogelsang ist der Deich schon fit

14. Juli 2011

Die ersten 630 Meter des Dalitner Deiches sind fertig.  Nun geht der Bau in die Sommerpause.
von Jutta Colschen

Dahme- Zwar werden die Arbeiten am neuen 5,2 Kilometer langen  und 23 Millionen Euro  teuren   Landesschutzdeich von Dahme bis Rosenfelde nicht vollständig eingestellt. Aber mit großen Boden­bewegungen oder lauten Rammarbeiten ist bis Septem­ber  erst  einmal  Schluss.  So war es vom Landesbetrieb für Küstenschutz,   Nationalpark und Meeresschutz Schles­ wig-Holstein (LKN) zugesagt worden, und so wird es im In­teresse der Urlauber auch gemacht, zumal die Deichbauer “iril Zeitplan liegen”.

So konnte gestern die erste neue 630 Meter lange Deichtrasse im Bereich Vogelsang abgenommen  werden.   Die­ser Teil der unter dem Meeresspiegel liegenden Niede rung wurde bislang durch ei­nen Verbandsdeich des Wasser- und Bodenverbandes geschützt und drohte erst im Ja­nuar 2010, als Sturmtief Dai­sy  wütete, durchzubrechen. Nun schützt ein neuer Flügel deich  - der  Altdeich  wurde kom.plett abgetragen -die 40 Hektar  Niederung und auch die  Dahmer   Ortslage.   Fast 20 000   Kubikmeter    Boden hatten die Deichbauerfür die­sen ersten Abschnitt aus der Entnahmestelle in Dahmeshöved geholt,  die sich gestern den Vertretern  des LKN und der Gemeinde bereits als Bio­top präsentierte.

Doch nicht nur bei Vogel­ sang,  sondern  auch  von Rosenfelde bis zum Dahmer Schöpfwerk hat der Deich be­reits seine Form angenom­ men. Nach der Sommerpau­se, so Projektleiterin Michae­la Meding, wird auf dieser rund 3,5 Kilometer langen Strecke  Mutterboden aufgebracht und Gras angesät. Fer­ tig asphaltiert  und bef’ahrbar ist auch bereits der binnensei­tig verlaufende Deichverteidi­ gungsweg.Im September be­ginnen dann die Arbeiten am “Reststück des Loses 2″, vom Schöpfwerk bis zur Langen Wiese.

Auch im Ort Dahme selbst hat der Deichbau schon seine deutlichen Spuren hinter­lassen. Während die neue Fußgängerstöpe an der Strandstraße und der Deich­ durchlass an der Leuchtturmstraße  bereits  fertig  sind, wird zum Wochenende, rechtzeitig mit dem Urlauberansturm aus Nordrhein-Westfalen, der große Deichdurchlass an der Saarstraße zumindest für Fußgän ger freigegeben werden.

Mit den Bauarbeiten in der Dahmer Ortslage wird 2012 begonnen werden.  2013 sollen die Arbeiten am neuen Bollwerk gegen die  Ostsee­flut abgeschlossen sein.

Quelle: Lübecker Nachristen vom 14. Juli 2011

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130 Jahre Seebad Dahme

3. Juli 2011

Nach dem Festumzug versammelten sich alle Teilnehmer auf dem Nystedplatz, wo Heinrich Plön die Geburtstagsrede hielt.
Foto: Jutta Colschen
Verregnet, aber gelungen: Geburtstagsparty in Dahme

Einheimische und Gäste ließen sich Feierlaune und Festumzug nicht verderben.

Dahme – Einheimische und Gäste ließen sich Feierlaune und Festumzug nicht verderben.

Gut, dass die Dahmer die Sonne im Herzen haben. Sonst wäre ihnen gestern bei ihrer Geburtstagsfeier „130 Jahre Seebad“ glatt das Lachen vergangen. Denn es regnete und stürmte wie seit Wochen nicht mehr.

Doch die Einwohner und die Gäste nahmen es mit einer gehörigen Portion Galgenhumor und genossen trotz der Unbilden den Festumzug, der von vielen Dahmer Vereinen und Verbänden, von Firmen, Musikkapellen und den Gästen aus der Partnerstadt Nysted und aus Dahme in der Mark gestaltet worden war. Allerdings wurde die Wegstrecke, die der Umzug eigentlich nehmen sollte, um etwa die Hälfte verkürzt. Früher als im Programm vorgesehen, kam darum der ziemlich nass geregnete Bürgermeister Heinrich Plön auch zu seiner Geburtstagsrede, die er auf dem Nystedplatz diesmal mit Versen einleitete.

Die ersten Telefone wurden eingeführt. Der Kölner Dom war gerade fertig und der erste Duden erschienen, als sich 1881 ein Ort mit rund 100 Häusern, der durch die Sturmflut von 1872 deutschlandweit bekannt geworden war, fortan Seebad nennen durfte. Schon damals hatten die Dahmer – jedenfalls ist der Bürgermeister davon überzeugt – nur das eine Ziel vor Augen, es den Gästen so kommod wie möglich zu machen, damit sie jeden Sommer wiederkommen.

Aus unscheinbaren Kemenaten wurden Gästezimmer, aus Fischerhäusern Pensionen und aus einem kleinen Strandweg eine Promenade – zuerst aus Holzbrettern gebaut, dann asphaltiert – die mehr und mehr zur „Lebensader des Ortes“ geworden sei, erinnerte Plön.

Seit der Geburt des Seebades Dahme habe sich der Ort bemüht, sich weiterzuentwickeln, sich neuen Trends anzupassen. „Aus Badeanstalten wurden Schwimmbäder und schließlich ein Strand-Spa, aus Holzstegen wurde eine moderne Seebrücke und aus dem Holzbohlenweg eine attraktive Promenade.“ Doch trotz dieser Entwicklung – und mit dem Deichneubau eröffnen sich erneut neue Perspektiven für die Strandgestaltung – habe das Ostseebad Dahme sich immer bemüht, ein wenig auch das Ursprüngliche des früheren Fischerdorfes zu bewahren. Das bestätigte übrigens gestern auch Meeresgott Neptun den Dahmern.

Von Jutta Colschen

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Vom Bauerndorf zum Seebad

30. Juni 2011

Wie Kellenhusen war auch Dahme ein kleines Bauerndorf mit eigenen Fischern, die allesamt in reetgedeckten Katen lebten. Erst circa 1880 und 1881 verbuchte Kapitän Hagelstein in seinem kleinen
Hotel eine nennenswerte Anzahl an badegästen, meist aus Hamburg, die sich für 3 Mark ein Zimmer mit Vollpension gönnten. Damals gab es zwei Bademöglichkeiten: Warmbäder in einer Tonne, die mit Eimern gefüllt wurde und Kaltbäder vom Badekarren aus, von denen zunächst nicht mehr als zwei in Dahme standen. Da streng auf sittliche Bräuche geachtet wurde war bis Anno 1926 das Freibaden strikt verpönt männliche Gäste waren vom Strand verbannt, wenn Damen den Badekarren benutzen wollten. Noch um die Jahrhundertwende badeten die Damen von Badekarren aus, die den einzelnen Gastbetrieben gehörten und unentgeltlich benutzt werden konnten. Die Herren begaben sich zuerst ins Gebiet der „Schleuse“ und gingen dort in Badehosen vom Strand aus ins Wasser. Ursprünglich musste man die Liegestühle für den Strand selbst mitbringen. Erst 1897 wurden sie erstmals am Strand vermietet. Ausflüge erfolgten mit Leiterwagen; Hauptziele waren
das benachbarte Kellenhusen und die Kroneiche von Grönwohldshorst. Zwischen 1900 und 1910 erlebte Dahme eine entscheidende Entwicklung, denn 1900 waren es 2.900 Gäste, die in das Ostseebad kamen. Ihre Zahl stieg bis 1906 bereits aus 4.400, bis 1910 gar auf 5.500. In dieser Zeit entstanden eine Reihe von Hotels und Pensionsbetrieben. 1907 wurde das viele Jahre führende
Haus, das „Strandhotel“, errichtet und es konzertierte außerdem zum ersten Mal eine Kurkapelle: zweimal wöchentlich spielte der Musikkorps aus Oldenburg. Nur an zwei Abenden in der Woche gestatteten die strengen Behörden das Tanzen. Ein Antrag aus dem Jahr 1909, die Vorschriften zu lockern, Vom Bauerndorf zum Seebad wurde von der Gemeindevertretung kategorisch
abgelehnt. Gefördert wurde die Blüte  von Dahme auch durch die Verbesserung der Verkehrsverbindungen. Ursprünglich fuhren die Gäste mit der Bahn nach Lensahn und wurden von dort mit dem Wagen abgeholt, wobei unterwegs eine Einkehr im „Schusterkrug“ nicht selten war. Die erste Dampferverbindung wurde von der kleinen „Fehmarn“ durchgeführt, die nicht nur Passagiere,
sondern auch Fracht beförderte. Erst 1911 wurde eine 275 Meter lange Seebrücke für circa 46.000 Goldmark erbaut, die zehn Jahre später im strengen Winter 1921/22 von treibenden Eismassen fast
völlig zerstört wurde. Als Dahme 1931 sein fünfzigjähriges Bestehen als Ostseebad feierte, war eben zum ersten Mal ein Badedirektor, heute Kurdirektor benannt, berufen

Quelle: Der Reporter

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Weltrekordversuch in Dahme

24. Juni 2011

Der aktuelle Rekord liegt bei 2047 Teilnehmern und wurde 2009 in Thailand aufgestellt. Der Rekordversuch ist bei Guinessbuch der Rekorde angemeldet. Die Veranstaltung wird u.a. durch RSH im Vorfeld begleitet

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