„Daisy“ hinterließ deutliche Spuren in Dahme
11. Januar 2010
Wie aus den umfangreichen Berichterstattungen in allen Medien am Wochenende bereits deutlich wurde, bereitete das Unwetter in Dahme einige Sorgen.
Dem sofortigen Einsatz des Wasser- und Badenverbandes sowie dem dortigen Landwirt Hans-Peter Krebs war es zu verdanken, dass größerer Schaden im Bereich Dahmeshöved vorübergehend abgewendet werden konnte.
Der hohe Wasserstand von ca. 1,40 m über dem normalen Niveau – gepaart mit dem auflandigen Sturm - sorgten für erhebliche Sedimentabbrüche am dortigen Deich. Nur mit Hilfe von „schwerem“ Gerät konnte vorhandenes Füllmaterial in die entstandenen Lücken eingebracht werden und einem möglichen Deichbruch entgegengewirkt werden. Vielen Dank an dieser Stelle an alle beteiligten Einsatzkräfte nebst Bürgermeister Heinrich Plön.
Wie auch in anderen Ostseebädern peitschte die Ostsee bis an die Promenade und sorgte für ein Bild der Verwüstung. So wurde der Seebrückenkopf (Bohlenbelag und Geländer) beschädigt. Teile des Badesteges auf Höhe des Campingplatzes ZeDaNo wurden weggerissen. Die Lage hat sich zur Zeit aufgrund anhaltender Sturmböen noch nicht vollends entspannt, abschließende Schäden können erst in den nächsten Tagen festgestellt und beurteilt werden.
Die Räum- und Aufräumarbeiten werden sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.





