Gewerbeverein Dahme e.V.

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Kategorie: 'Presse'

Dahme bebaut sein Deichvorland

4th Mai 2012 - Autor: Jürgen Schlünder

Das Land Schleswig-Holstein beteiligt sich mit 60 Prozent an dem 2,5-Millionen-Projekt.
Naturbelassene Spiel- und Sportplätze sowie eine Open-Air-Arena für 2000 Gäste sind geplant.

von Peter Mantik

 Oben Meer, unten Deich: Auf dem Plan des Vordeichgeländes sind Attraktivitäten wie Open-Air-Arena (l.) und der maritime Spielplatz (r.) eingezeichnet.
Bürgermeister Heinrich Plön (l.) mit Klaus Klinckhamer. Foto:Mantik

Dahme – Die Gemeinden an der Ostseeküste erfinden sich augenscheinlich dieserTage neu. Es geht ein Ruck durch die Tourismustandorte Ostholsteins.
Ob Heiligenhafen, Grömitz oder Scharbeutz, es tut sich was, vor allem an der oftmals nicht mehr zeitgemäßen Infrastruktur. Jüngstes Beispiel ist nun auch Dahme.
Der erste Förderantrag wurde bereits 2010 gestellt, der zweite folgte Ende 2011. Seit vergangenem Freitag hat das Warten nun ein Ende. Der sehnlichst erwartete Brief aus Kiel ist da. In diesem steht schwarz auf weiß geschrieben, dass sich das Land Schleswig-Holstein mit Fördergeldern in Höhe von 1,4 Millionen Euro an den knapp 2,5 Millionen Euro beteiligt, die die Gemeinde Dahme (bringt Eigenmittel in Höhe von 990 000 Euro ein) in das Deichvorland investieren möchte. Ohne diese 60-prozentige Unterstützung verteilt auf drei Jahre wäre dieses Großprojekt für eine Ortschaft dieser Größenordnung (zirka 1200 Einwohner) nicht zu realisieren. Umso erleichterter wirkte Bürgermeister Heinrich Plön bei der Bekanntgabe der wegweisenden Nachricht.
Überbringer der glücklichen Botschaft war der Landtagsabgeordnete Klaus Klinckhamer (CDU), der immer wieder im Landeshaus an der Förde das Ersinnen der Dahmer in Erinnerung brachte, bis schließlich im Büro von Jost de Jager die Zustimmung in schriftlicher Form erfolgte. Während derDeichbaubereits weit fortgeschritten ist, sollen die Arbeiten im Deichvorland erst im September 2013 großflächig auf der 1,7 Kilometer langen Fläche beginnen. Plön sagt: „Angesichts der Großbaustelle Deich können wir den Gästen nicht auch noch dieses Projekt zeitgleich zumuten.“
Was aber soll im Deichvorland genauentstehen? Ingenieur Arend Schäfer vom Planungsbüro Benthien spricht vom Aufräumen des Hinterhofcharakters und davon, das besagte Gebiet durch Verbindungen zur Ortschaft hin zu öffnen. Konkret heißt dies, Neues zu erschaffen und zusätzlich kosmetische Eingriffe vorzunehmen.
Die Gäste dürfen sich unter anderem auf dreineueSpielplätze für alle Altersgruppen, dazu Sportgelegenheiten wie Tennis, Basket-und Volleyball sowie Dünengolf und einen Vitalparcours freuen – alles eingebettet in ein maritimes Umfeld aus Dünen und Natur. Nicht zu vergessen die neue Open-Air-Arena, die Platz für 2000 Menschen bietet. Plön betont: „Wir sind ein Familienbad und wollen diesen Charakter mit unserem Projekt betonen.
Unser Dank gilt hierbei vor allem Klaus Klinckhamer, der sich für uns in Kiel stark gemacht hat. Es gab sicher auch Zweifel daran, ob wir die Bewilligung der Fördergelder überhaupt bekommen. Die Freude ist jetzt natürlich groß.“
Allerdings ist der Bescheid aus der Landeshauptstadt auch der Startschuss für viel Arbeit. Denn neben den öffentlichen Flächen des Deichvorands müssen nun auch die 55 Betriebe, die auf diesem Gebiet angesiedelt sind, davon überzeugt werden, mitzuziehen, damit ein einheitliches Bild erzeugt wird. Plön wünscht sich: „Zur Promenade nach vorn hin sehen die meistenGebäudegut aus,nun sollten sie auch nach hinten raus vorzeigbar sein.“ Hierfür wird Überzeugungskraft gefordert sein.Zumeinen,
weil es dabei um private Investitionen geht und zum anderen, weil die Zeit drängt. Schon Ostern 2014 soll DahmesFreizeitmeile hinter der Promenade im neuen Glanze erstrahlen. Plön: „Für Dahme ist dieser Schritt essentiell wichtig und ein Quantensprung, umwettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei müssen alle mitziehen.“

Quelle: Lübecker Nachrichten vom 4. Mai 2012

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Kaufhaus H. C. Puck in 4. Generation

15th März 2012 - Autor: Jürgen Schlünder

Kaufhaus H. C. Puck in 4. Generation 112 Jahre Familientradition

Dahme. Im Jahre 1899 gründete Heinrich Chris- tian Puck als gelernter Einzelhandelskaufmann in der Seestraße 16 in Dahme seinen „Kolonialwa- renhandel“. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Mat- hilde verkaufte er Porzellan, Haushaltswaren, Tex- tilien und „Kolonialwaren“ (Lebensmittel).
Im Jahre 1911 ließ er das jetzige Haus an der Seestraße 29 bauen und mit 130 Quadratmetern Grundfläche für das Ladengeschäft setzte er bereits für damalige Verhältnisse neue Maßstäbe. Heinrich Christian Puck ging immer mit der Zeit, war al- lem Neuen aufgeschlossen. Im Jahre 1937 ver- starb Ehefrau Mathilde und die Geschäfte wurden mit Tochter Käthe und Sohn Erich weitergeführt. Nach Kriegsende 1949 übernahm Erich Puck das Geschäft, auch er hatte Einzelhandelskaufmann gelernt. Unter seiner Leitung wurde der Dahmer Slogan geboren: „Bei Puck gibt es alles“. Es wur- den mittlerweile in der Saison zwischen sechs und acht Mitarbeiter im Bedienungsladen beschäftigt und Lehrlinge ausgebildet. Das Ehepaar Erich undAlice Puck arbeitete bis 1969 in ihrem Geschäft. Sohn Heino arbeitete auch schon mit, bis er von 1960 bis 1963 in Lübeck Einzelhandelskaufmann lernte und 1964 im elterlichen Kaufhaus bereits mitarbeitete. Dann rief die Bundeswehr und nach einem Jahr besuchte Heino Puck die Fachschule Neuwied und verließ sie als Handelsfachwirt. Um sich weiterzubilden, arbeitete er als Substitut bei Firma Horten in Kiel.
Im Jahre 1967 heiratete er in Preetz seine Antje und ab 1968 arbeitete er wieder im elterlichen Betrieb. Tochter Anke wird geboren und 1969 übernimmt Heino Puck den Betrieb von seinem Vater. Mit neuen Ideen wurde der Ausbau zum Selbstbedienungsmarkt vorangetrieben. 1971 wird Sohn Arne geboren. Im Jahre 1972 wird auch das Lottogeschäft im Markt eröffnet und eine „Sortimentsbereinigung“ durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass die Textilien verbannt wurden.
1974 erfolgte der erste „große“ Umbau und die Vergrößerung der Ladenfläche auf 280 Quadrat- meter. Tiefkühlkost wurde eingeführt. Eine weite- re Neuerung war die Fleischabteilung im Laden, betrieben von Schlachtermeister Wolfgang Hahn aus Cismar. Der nächste große Umbau verbunden mit einer Vergrößerung auf rund 500 Quadratme- ter Verkaufsfläche war im Jahre 1997. Im Jahre 1994 eröffnete der Backshop der Bäckerei Puck aus Grube und Schlachter Peters aus Grömitz übernahm die Fleischabteilung.
Sohn Arne lernte bei Karstadt in Lübeck tradi- tionsgemäß Einzelhandelskaufmann und hat das elterliche Unternehmen zum 1. Januar 2012 übernommen. Der 42-Jährige handelt nach der Maxime „das Geschäft am Leben zu halten“ und verspricht ein Angebot, das alles für den täglichen Bedarf bietet. Dazu zählen unter anderem Lebens- mittel, Non-Food, Spielwaren, kleine Eletroarti- kel, Haushaltswaren, Feinkost, Saisonartikel und Frischfleisch. Bei neuerlichen Umbauarbeiten wur- den unter anderem umwelt- und enegieschonende Kühlanlagen installiert.
Mit besonderen Aktionen und einem kleinen Empfang für seine Kunden und zur Verab- schiedung von Heino Puck wird das Kauf- haus H. C. Puck am Freitag, dem 16. März feiern. Sekt, Bier, Kaffee und Kuchen, Brat- wurst sowie Aktionspreise im Geschäft sind der Dank für die jahrelange Treue der Dah- mer Bürger zu „ihrem“ Kaufhaus Puck.

Quelle: Der Reporter 21/2012

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Dahmer Deichbau: keine Arbeiten in der Hochsaison

14th März 2012 - Autor: Jürgen Schlünder

In dem Ostseebad rollen die Bagger für die beiden letzten Abschnitte an. Ein Konzept zum Bauverlauf wurde von den Bürgern in der Einwohnerversammlung abgelehntVon Claudia Resthöft

Dahme -Die Nerven der Dahmer liegen blank- denn jetzt wird es ernst für die Gewerbetreibenden,
Unternehmer und Vermieter des Urlaubsortes. Die umfangreichen Erdarbeiten an den letzten beiden Abschnitten des Deichausbaus haben in diesen Tagen mit dem Aufreißen der Grasnarben begonnen.
Der Auftrag des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) ging dieses Mal an Tiefbau Davids aus Neversdorf, Grothe- Bau aus Lübeck und die Firma Hermann Kothaus Schieren (Bad Segeberg).

Die eigens zur Bewältigung des Mammutprojekts gegründete Arbeitsgemeinschaft der beteiligten
Baufirmen nutzte die Einwohnerversammlung am Montagabend für eine Vorstellungsrunde. Und präsentierte den rund 80 überraschten Dahmern ein völlig neues Baukonzept, das Vertreter des LKN gemeinsam mit Bürgermeister Heinrich Plön zur Diskussion stellten. Ein Plan, der sämtliche bereits getroffenen Vorbereitungen über den Haufen werfen sollte. So sah Heinrich Plön sich zur Mahnung genötigt: Heute verlässt keiner den Saal, ehe sich nicht alle Beteiligten geeinigt haben.”

Nach Vorstellung der Arge sollten die Deicharbeiten, anders als bisher vorgesehen (vom Nordstrand bis zur Deichdurchfahrt Stülpe, Saarstraße). ohne Rücksicht auf die Hauptsaison bis zur Stülpe Strandstraße erfolgen. Und zwar zunächst landseitig, nach dem Sommer dann seeseitig, um die im Vordeichgelände neu auszubauende Straßendecke zu schonen. Bei dieser Planung versprachen die Vertreter der Baufirmen, die mit vier Kolonnen anrücken wollten, eine verkürzte Bauzeit von rund zwei Monaten mit Fertigstellung im Frühsommer 2013.

Die Dahmer jedoch mochten dem logistisch wohl sinnvollen Konzept nicht folgen. Zu groß waren die Befürchtungen, dass die Erdarbeiten und der Lärm auf voller Deichlänge den Urlaubsbetrieb so stark beeinträchtigen könnten, dass selbst Stammgäste lieber auf benachbarte Ostseebäder ausweichen würden. „Dahme will auch eine Zukunft haben”, mahnte Plön. Wie hoch die Belastungen und Behinderungen durch dröhnenden Baulärm, Staub und Verschlammungen sind, hatten in der vergangenen Saison schon die Campingplatzbetreiber nördlich von Dahme erfahren müssen. . Wir haben daraus gelernt”, sagte Bürgermeister Plön, die Vermieter haben ihre Gäste bereits über die Baumaßnahmen informiert, der Strandbetrieb hat sich ebenso auf die ursprüngliche Planung eingestellt. Wir haben alles getan, um einen möglichst schonenden Ablauf für alle Beteiligten zu gewährleisten.” Dem schloss sich mit einem Leidenschaftlichen Plädoyer auch Tourismusdirektor Thomas Doellinger an. So ließ die Arge nach einer kurzen Beratung ihren Plan fallen „ Eine weise Entscheidung”, kommentierte Plön sichtlich erleichtert. Der Deichausbau verläuft nun wie geplant bis Ende Juni vom Nordstrand bis zur Saarstraße und südlich der Mole bis zum Parkplatz Leuchtturmstraße. Zur Hochsaison im Juli und August ist Baustopp. Nach der Sommerpause rücken die Bagger dem Herzstück des Deiches zwischen Saar- und Seestraße zu Leibe. Im Herbst 2013 soll die 21 Millionen Euro teure Verstärkung des Deiches abgeschlossen sein.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom 14, März 2012

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Im Zeichen des Deichbaus – Dahme startet voller Zuversicht ins neue Jahr Neustadt – 10. Januar 2012

11th Januar 2012 - Autor: Jürgen Schlünder

Dahme. Ganz im Zeichen des Deichbaus standen die Jahresrückblicke und Aussichten für 2012, die Bürgermeister Heinrich Plön am vergangenen Samstag auf dem Neujahrsempfang
der Gemeinde Dahme vortrug. Zur Bekräftigung wurden die Besucher im Haus des Gastes nicht nur mit einem herzlichen Händedruck des Gemeindevorstehers, sondern auch mit den neuen Plänen begrüßt, die im Eingangbereich ausgestellt waren und die nächsten Bauabschnitte der Deichverstärkung veranschaulichen sollten. Mit dem bisherigen Fortgang der Baumaßnahmen
sei sowohl der Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) als auch die Gemeinde zufrieden, resümierte der Bürgermeister, auch wenn es im Bereich Zedano schwierig gewesen sei und er nahezu jeden Tag Gespräche geführt habe, um die positiven Aspekte des neuen Deiches aufzuzeigen. „Wir sitzen alle in einem Boot. Jetzt kommen noch
zwei schwierige Jahre auf uns zu, die wir gemeinsam umschiffen müssen.  Aber wenn alles fertig ist, haben wir nicht nur den hervorragenden Küstenschutz, sondern auch einen durchgehenden seeseitigen Rad- und Wanderweg, von dem aus man auf die Ostsee sehen kann und ein neues mit Strandhafer und vielen Spielplätzen gestaltetes Deichvorland. Damit werden wir unserem Markenzeichen als Familienferienort gerecht, so Heinrich Plön. Die nächsten Bauabschnitte, Los 4 und 5, sollen ab April in Angriff genommen werden und betreffen das Ortsgebiet Dahme (der
reporter berichtete). Um das touristische Leben im Ostseebad während der Sommermonate so wenig wie möglich einzuschränken, werden im Juli und August keine Bauarbeiten stattfinden. Allerdings stehe der am südlichen Ende der Promenade im Bereich der Mole liegende Hundestrand während der Maßnahmen nicht zur Verfügung und auch verkehrstechnisch müsse besonders bei

den Zufahrten der Gewerbebetriebe an der Promenade mit Einschränkungen gerechnet werden. Lösungen hierzu sollen demnächst vorgestellt werden, so Heinrich Plön, der das vergangene Jahr nicht nur unter dem Deichbau Revue passieren ließ. Denn 2011 ist auch ein Jahr der Jubiläen in Dahme gewesen. Vergnügt erinnerte der Bürgermeister an die verregnete Geburtstagsfeier „130 Jahre Seebad“, die dank des Einsatzes aller Vereine und Verbände trotz des „weniger prickelnden Wetters“ bunt und voller Freude war. Auch der Automobil-Club AC Dahme im ADAC e.V. feierte
sein 50-jähriges Bestehen. Der AC und ein über 100 Jahre alter Fischerverein, ein 26 Jahre alter Chor und das DRK seien Zeichen dafür, dass das Ehrenamt in Dahme gepflegt werden müsse, betonte Plön. Als eine gute Entscheidung, die bereits viele Einsparungen erwirkte, bewertete der Bürgermeister auch das OstseeFerienLand, das vor 10 Jahren mit dem Zusammenschluss
der drei Ostseebäder Dahme, Grömitz und Kellenhusen sowie dem „Achterland” mit Grube und Lensahn entstand.
Im Anschluss ergriff der neue Tourismusdirektor des Dahmer Kurbetriebes Thomas Döllinger die Gelegenheit, um sich den Bürgern persönlich vorzustellen.
Als einen dynamischen Menschen, der sich gern den Problemen Dahmes stellen möchte, bezeichnete sich der 51-jährige Diplombetriebswirt, der 5 Jahre lang Tourismuschef auf Spiekeroog war. „Wenn man Probleme löst, kann man sich freuen, wenn sie vom Tisch ind“, so der Tourismusdirektor, der Dahme „peu à peu mit guten Instrumenten nach vorne bringen“ und in Gesprächsrunden sowie durch Zielgruppenanalysen die Stammgäste der Zukunft erfassen möchte. Die nächsten zwei Jahre, die noch im Zeichen des Deichbaus stehen, will sich Thomas Döllinger persönlich
mit Führungen für die Gäste zur Verfügung stellen, um so den „Unmut abzuarbeiten“. „Ich werde da sein und im Sinne von Dahme den Bürgermeister entlasten“, so Döllinger.

Quelle: http://www.der-reporter.de/pdf_archiv/neustadt/2012/Nr_003_Woche_02.pdf

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Landesschutzdeich bei Dahme kommt in Form

23rd Dezember 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Die Arbeiten an dem Jahrhundert-Bauwerk vor der Oldenhurger Grabenniederung gehen zügig voran.

Von Jutta Colschen

Dahme – Die ersten 3,7 km von insge­samt 5,2 Kilometern Deich zwi­schen Rosenfelde und Dahme sind bis auf einige Restarbeiten fertigge­stellt. Im nächsten Frühjahr wird sich dieser Deichabschnitt schon von seiner grünen Seite zeigen”, versprachen Bauleiterin Michaela  Meding und der beim Landesbetrieb für Küstenschutz, National­park und Meeresschutz (LKN) für den Küstenschutz zuständige Rüdi­ger Schirmacher bei einem Deichrundgang zum Jahresabschluss mit Vertretern der Baufirmen und Bürgermeister   Heinrich  Plön. Doch  wichtiger als das grüne Aussehen ist nach dem gestrigen Einbau des Hochwasserschutztores in der Stöpe Saarstraße mit Fug und Recht behauptet werden kann: Auf der Strecke von Rosenfelde bis Dahme ist der Hochwasserschutz realisiert.
In der Ortslage Dahme bis zum Übergang in die Steilküste werden die Arbeiten für die Deichverstärkung im nächsten Jahr losgehen.
Die Submission für die Maßnahme in der Ortslage sowie für die Ingenieurbauwerke erfolgt am 11. Januar, die Auftragsvergabe ist am 18. Februar, Baubeginn soll Mitte März sein, Bauende Ende 2013.
“Wenn es weiter so gut läuft wie bisher, dann werden wir diesen Bauzeitplan bestimmt einhalten können, sagt Rüdiger Schirmacher,  der sich ausdrücklich für die gute
Zusammenarbeit mit den Firmen, der Gemeinde und dem Wasser- und Bodenverband bedankt. “Es hat zwar viele Probleme gegeben, aber sie konnten alle gelöst werden, wenn auch nicht immer zu jedermanns Zufriedenheit”, sagte Schirmacher.
Begonnen hat das derzeit größte 21 Millionen teure und von der EU geförderte Küstenschutzprojekt in Schleswig-Holstein im August 2010 mit dem Bau des Flügeldeichs im Bereich Vogelsang. Er wurde im Juli dieses Jahres fertiggestellt. Im September 2010 starteten dann die Arbeiten am eigentlichen Deichneubau sowie an den Deichübergängen
zurzeit finden noch Deckwerksarbeiten im Bereich des Schöpfwerkes statt, die aber auch · bis zum Ende der Woche fertiggestellt sein werden. Nach der Winterpause wird am 9. Januar mit denRestarbeiten weitergemacht.  So müssen noch die Treppen gesetzt, die Asphaltdecken binnen- und außendeichs erstellt und Rasen eingesät werden. Bereits Mitte Januar beginnen Rodungsarbeiten in der Ortslage von Dahme. Ein bis zwei Wochen werden die Fällarbeiten dauern. Sie dienen der Baufeldräumung, damit mit den eigentlichen Deichbauarbeiten umgehend im März begonnen werden kann.
Auch wenn die Arbeiten in den Hauptsaisonmonaten geruht haben und auch in den nächsten zwei Sommern ausgesetzt werden- ohne Behinderungen ist eine solche große Maßnahme nicht zu realisieren.
Nachdem die Gäste im Bereich Rosenfelde und Zedano nun aus dem Schneider sind und den Deich sowie die neu entstandenen Fuß und  Radwege im nächsten Jahr richtig genießen können, “wird es noch einmal haarig, wenn in der Ortslage gearbeitet wird”, weiß Bürgermeister Heinrich Plön. Er wird vom ersten Spatenstich an nicht müde, um Verständnis für ein Bauwerk zu bitten, “dass unserem Ostseebad auch neue touristische Wege öffnen wird”. So soll im Zuge des Deichbaus auch das Deichvorgelände völlig neu gestaltet werden.
Die Förderanträge sind bereits gestellt. Dahme wartet auf eine Zusage.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom 23.12.2011

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Deichbau geht mit großen Schritten voran

27th Oktober 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Deichbau geht mit großen Schritten voran

Neustadt – 25. Oktober 2011

Deichbau geht mit großen Schritten voran

Dahme.
Wenn es in Dahme um die Deichverstärkung geht, ist das Interesse der Bürger groß. Über den aktuellen Stand der Dinge und den künftigen Verlauf der Baumaßnahme wird darum regelmäßig informiert. So auch am vergangenen Donnerstag im Gemeindehaus, wo Bürgermeister Heinrich Plön gemeinsam mit Vertretern des Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) und den ausführenden Ingenieuren Auskunft gab.

Die bisherigen Bauarbeiten seien sehr gut und schneller als im Zeitplan vorgesehen gelaufen, berichtete der Bürgermeister. So werde die Maßnahme von Rosenfelde bis zum Nordparkplatz, deren Fertigstellung im Frühjahr 2012 angesetzt war, voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen, so Heinrich Plön. Mit diesem Abschnitt und dem bereits abgenommenen 520 Meter langen Flügeldeich im Bereich Vogelsang sowie den drei Stöpen (Deichdurchlässe) an der Saarstraße, Leuchtturmstraße und Strandstraße gehen die Deichverstärkungsarbeiten am insgesamt 5,2 Kilometer langen Landesschutzdeich also mit großen Schritten voran.

Der nächste Abschnitt, der ab kommenden März in Angriff genommen wird, betrifft das Ortsgebiet Dahme. Im Bereich des Nordstrandes bis zum Bauende Leuchtturmstraße in Höhe der Containertoilette soll der Deichbau dann in zwei Abschnitten fortgesetzt werden, zunächst bis zum Deichdurchlass Saarstraße. Ab November wird umgesetzt in den Bereich südlich dieser Stöpe bis Bauende. Um das touristische Leben im Ostseebad während der Sommermonate so wenig wie möglich einzuschränken, werden im Juli und August keine Bauarbeiten stattfinden. „Dann ist Baustopp“, versicherte Harald-Peter Hartmann von der Ingenieurgemeinschaft Böger und Jäckle.

Allerdings führen die baulichen Maßnahmen zeitweilig zu Beeinträchtigungen. So steht beispielsweise der am südlichen Ende der Promenade im Bereich der Mole liegende Hundestrand für circa 2 Jahre nicht zur Verfügung. Alternativ wird für die Zeit der Bauarbeiten ein Abschnitt nördlich der Mole provisorisch als Hundestrand ausgewiesen. Auch verkehrstechnisch muss mit Einschränkungen sowohl im strandnahen Ortsverkehr als auch bei den Zufahrten der Gewerbebetriebe an der Promenade gerechnet werden. „Wie genau wir das regeln, steht noch nicht fest. Wir werden versuchen, alle zufriedenzustellen, aber ganz ohne Behinderungen wird es nicht vonstattengehen“, sagte Heinrich Plön.

Ab September sollen dann die restlichen Arbeiten wie Wegebau und Entwässerungsarbeiten vorgenommen und zeitgleich mit den Deckungsarbeiten begonnen werden. Diese versprechen eine optische Aufwertung, denn nahezu das gesamte seeseitige Deckwerk wird mit Sand aufgeschüttet und mit Strandhafer bepflanzt. „Ab Dezember 2012 bis Februar 2013 wird voraussichtlich, wie auch in diesem Winter, eine Baupause eingelegt, damit die Deichsicherheit gewährleistet ist. Und im Frühjahr 2013 passiert richtig viel: Dann wird der Übergang zur Promenade fertiggestellt und der Wegebau abgeschlossen“, erklärte Hartmann. Auch Heinrich Plön zeigte sich infolge des bisherigen Verlaufs zuversichtlich: „Wenn alles so gut weiterläuft, sind wir Ende 2013 mit der gesamten Anlage fertig. Und dann profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Gäste davon“, bekräftigte der Bürgermeister.

Beweissicherung von Bauschäden
Im Zuge der Deichverstärkung wird in den kommenden Monaten eine „prophylaktische Bautenzustandsdokumentation“ vorgenommen. Darin soll der Zustand aller Gebäude im Bereich der Deichbaumaßnahme dokumentiert werden. Mit dieser neutralen Beweissicherung wurde der von der Industrie- und Handelskammer zu Kiel öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige Niels Christiansen aus Itzehoe betraut. Der Diplomingenieur wird in den kommenden Monaten, vornehmlich jedoch ab März 2012 vorhandene Riss-Schäden an den Gebäuden aufnehmen und den Ist-Zustand fotodokumentarisch festhalten. Die objektive Dokumentation der Gebäudezustände kann für einen später erforderlichen Beweis verwendet werden, wenn beispielsweise die Frage auftaucht, ob Schäden vor Baubeginn bereits vorhanden waren oder durch die Baumaßnahmen verursacht wurden. Zu diesem Thema wird die Gemeinde Dahme noch einen Termin zu einer gesonderten Informationsveranstaltung bekannt geben.

Quelle: Der Reporter

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Der neue Dahmer Deich nimmt Gestalt an

8th Oktober 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich zeigt der neue Landesschutzdeich zwischen Rosenfelde und Dahme bereits Profil. Das schwierigste Stück aber kommt noch.

von Jutta Colschen

Dahme - Bürgermeister Heinrich Plön wird nicht müde von einem „Jahrhundertbauwerk“ zu  sprechen, das Dahme große Chancen und neue touristische Wege eröffnen wird. Doch bis es so weit ist, und auch das letzte Stück des insgesamt 5,2 Kilometer langen neuen Deiches von Rosenfelde (Gemeinde Grube) bis zum Übergang in die Steilküste fertiggestellt sein wird, wird noch viel Wasser aus der Oldenburger   Grabenniederung    in die Ostsee fließen. Vor allem während der Bauphase in dem Ostseebad Dahme werden Einheimische und Gäste noch einigen Verdruss in Kauf nehmen müssen.

Mitte September des vergangenen Jahres hatte die Deichverstärkung vor der Oldenburger Grabenniederung-das zurzeit größte Küstenschutzprojekt Schleswig-Hol­ steins nach langen Jahren der Planung  endlich  begonnen.  Viel ist seitdem geschehen:Der 520 Meter lange Flügeldeich im Bereich Vogelsang wurde bereits übergeben, der 3,15 Kilometer lange Deichabschnitt von Rosenfelde über Zedano bis zur Rampe Lange Wiese in Dahme wird noch in diesem Jahr fertig. Derzeit wird  Mutterboden auf die Mergelschicht aufgebracht, im November erfolgt die Graseinsaat Bereits zu Beginn der Hauptferienzeit konnten auch die umfangreichen Arbeiten an den drei Stöpen (Deichdurchlässe) an der Saarstraße, der Leuchtturmstraße und der Strandstraße abgeschlossen werden.

Fertig ist auch die Hochwasserschutzwand  am Dahmer Schöpfwerk, der “Hauptschlagader“ der  Entwässerung des Wasser- und  Bodenverbandes Oldenburg   Der will die Gunst der Stunde nutzen und eine vierte Abflussröhre sowie eine weitee Pumpe zur Entwässerung des Oldenburger Grabens einbauen.  1,5 Millionen Euro würde die >Maßnahme kosten. Für die Bau- und Finanzierungsantrag beim Land gestellt . Der Wasser- und Bodenverband Oldenburg, der einer der größten im Land ist und das schwierige Entwässerungssystem Oldenburger Graben managen muss, will mit der vierten Röhre und einer weiteren  Pumpe Vorsorge für den Binnenwasserschutz treffen. Denn, so Verbandsvorsteher Dieter Knoll, künftig sei mit erheblich häufigeren Starkregen-Ereignissen zurechnen. “Mit den vorhandenen Röhren und Pumpen arbeiten Wir am Limit“, sagte  Knoll, der gar nicht daran denken mag, “wenn mal eine der 50 Jahre alten Pumpen ausfällt”. Sobald die Genehmigung vorliegt  und die Finanzierung steht,  kann  mit der Maßnahme begonnen werden. Die Bauarbeiten für die noch fehlenden rund zwei Kilometer Deichverstärkung in der  Ortslage  Dahme werden im Frühjahr 2012 beginnen. Im Moment bereitet der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz {LKN) die Ausschreibung für die beiden Baulose vor.

Über die nächsten Bauschritte informieren werden LKN und Gemeinde die Dahmer am Donnerstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr im ,.Haus des Gastes”.

Quelle: Lübecker Nachrichten vo 7.10.2011

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Thomas Doellinger will etwas bewegen

8th Oktober 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Der neue Dahmer Tourismuschef hat seine Arbeit aufgenommen.
Von Jutta Colschen

Dahme- Das Wetter bescherte dem neuen Dahmer Tourismuschef Thomas Doellinger am vergangenen Wochenende wahrhaftig einen Traumstart in sein neues berufliches Tätigkeitsfeld, den Dahmer Kurbetrieb und das Sport- und Gesundheitszentrum.
Zwar war der 51-jährige Diplom-Betriebswirt, den die Gemeindevertretung einstimmig zum Geschäftsführer der Sport- und Gesundheitszentrum GmbH und zum Tourismusdirektor des allgemeinen Kurbetriebs gewählt hatte, gestern wieder im “normalen” herbstlichen Dahmer Kurbetrieb angekommen, der Freude über die neue Aufgabe aber tat das keinen Abbruch.
Thomas Doellinger will’s wissen. “Ich kann viel reden, aber am liebsten mache ich”, sagte er im Gespräch mit den LN. In Dahme kann und will er “machen”, denn “hier gibt es etwas zu bewegen”. Dabei ist es ihm wichtig, die Dahmer Bürger mitzunehmen, einzubinden und die “Kommunikation deutlich zu vertiefen”. Probleme scheut der gebürtige Hamburger mit Noch-Erstwohnsitz in Iserlohn nicht. Probleme seien für ihn “Leuchttürme, die zeigen, dass etwas nicht stimmt”.

Um Dahme weiter touristisch voranzubringen, müsse das Strandspa gut aufgestellt sein, gelte es im Marketing angestrengt weiterzuarbeiten. und die Akzeptanz der Bevölkerung zu finden. “Authentischer Gästeservice” ist für Doellinger, dereinige Jahre Tourismuschef auf der Nordseeinsel Spiekeroog war, von großer Bedeutung: “Mittelfristig muss der Gast alles, was abgekündigt wird, auch vorfinden” .
Mit dem Fahrrad und mit der Kamera will Thomas Doellinger, der als Werbefotograf in sein Berufsleben gestartet ist, künftig möglichst oft in Dahme unterwegs sein, um Orte, Plätze, vor allem aber die Menschen kennenzulernen und in Szene zu setzen. Ein Fass aufmachen will Thomas Doellinger am morgigen Sonnabend, 8. Oktober. Im Rahmen des Oktoberfestes soll “der Neue” um 20 Uhr das Bierfass im Festzelt anstechen. Gleichzeitig will Bürgermeister Heinrich Plön die Gelegenheit nutzen, den Tourismusdirektor willkommen zu heißen und vorzustellen.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom 7.10.2011

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Autos rollen wieder durch die Deichstöpe in der Saarstraße

31st Juli 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Dieser Tage wurde schonmal "Probe" gefahren. Jetzt ist die Deichstöpe in der Saarstraße offiziell für den Verkehr freigegeben. Foto: Colschen

Dahme -Fußgänger dürfen die im Rahmen der Deichbaumaßnahme neu ausgebaute Deichstöpe an der Dahmer Saarstraße bereits seit ei­ ner Woche nutzen.Jetzt rollen aber auch wieder die Autos durch den Deichdurchlass.

Eigentlich sollte mit dem Ausbau dieses größten Deichdurchlasses in Dahme erst im  Herbst begonnen werden.Doch der schnelle Baufort­schritt an der neuen Fußgängerstö­pe an der Strandstraße  und dem Deichdurchlass an der Leuchtturm­straße haben dazu geführt, dass die Maßnahmei n der Saarstraße vorgezogen werden konnte. Damit kann  auch die Belieferung der Anlieger  an der Promenade über den September hinaus gesichert  werden.  Im  September  wird  nämlich Rampenanlage am Nordparkplatz  überdie bislangdie Versorgung sichergestellt wurde, weggerissen.  Die neue Deichstöpe ist zwter breiter als die alte, so dassFußgänger und Autofahrer geafhrlos begegnen können. Die Treppe neben der Stöpe verschwindet Zuge der Deichbaumaßnahme.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom31. Juli 2011

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Weltrekord: Sogar 2531 Menschen in Dahme dabei

31st Juli 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Das hat alle Erwartungen übertroffen. Die stolze Zahl von 2531 Menschen hat am Freitag an der Wassergymnastik in Dahme teilgenommen.
Dieses Ergebnis wurde am Abend anhand von Luftaufnahmen ermittelt. Die grobe Zählung von zunächst 2099 Teilnehmern wurde noch übertroffen.
Den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde steht nun nichts mehr im Wege.
Der alte Rekord von 20147 Teilnehmern in Thailand wurde gebrochen.

Quelle: Lübecker Nachrichten

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