Rundmail 1 / 2009 – aus dem Verbandsgeschehen
wir möchten unseren Mitgliedern die Rundmail des Kurbetriebes zur Kenntnis geben.
wir möchten Sie selbstverständlich auch in diesem Jahr über unsere Rundmails informieren. Der Kurbetrieb befindet sich aktuell in den Saisonvorbereitungen, Neuerungen und Änderungen werden wir mit Ihnen gesondert kommunizieren. In dieser Nachricht möchten wir Sie zunächst über einige Themen des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein (Auszug aus dem aktuellen Rundschreiben) in Kenntnis. In einer weiteren Mail erhalten Sie sodann noch ergänzende Pressemitteilungen aus Dahme.
Sparkassen-Tourismusbarometer – Veranstaltung am 30. April 2009
Die jährliche Ergebnispräsentation des Sparkassen-Tourismusbarometers konnte sich mittlerweile als feste Größe für die Touristiker im Lande etablieren.
Auf der diesjährigen Veranstaltung zur Präsentation der aktuellen Erkenntnisse aus dem „Sparkassen-Tourismusbarometer 2009“ am 30. April 2009 in der Sparkassenakademie in Kiel werden wieder wichtige Informationen und hilfreiche Hinweise zur touristischen Marktentwicklung in Schleswig-Holstein vermittelt.
Darüber hinaus werden auch in diesem Jahr zwei spezielle Segmente des Schleswig-Holstein-Tourismus betrachtet. Das erste Branchenthema „Edutainment-Einrichtungen“ beschäftigt sich mit einem für Schleswig-Holstein äußerst wichtigen aber auch schwierigen Angebotssegment. Ziel ist es, Position und Potenzial im Wettbewerbsumfeld zu analysieren und Optimierungsvorschläge für das Gesamtangebot des Landes zu erarbeiten.
Im zweiten Branchenthema „Erlebnishäfen“ wird die Weiterentwicklung der Häfen und Marinas zu Attraktionspunkten auch für Nicht-Segler in den Mittelpunkt gestellt. Sie sollen in Umsetzung der Empfehlungen aus dem Gutachten „Optimierung der touristischen Infrastruktur“ aufgewertet werden, um einen Beitrag zur Imagebildung als „Maritime Urlaubs- und Erlebniswelt Schleswig-Holstein“ zu leisten.
Bundesregierung verabschiedet Tourismuspolitische Leitlinien
Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettsitzung am 17. Dezember 2008 Tourismuspolitische Leitlinien verabschiedet. Hierin skizziert der Bund erstmals seit den siebziger Jahren wieder Schwerpunkte der zukünftigen Tourismuspolitik in Deutschland. Unter anderem folgende Ziele und Arbeitschwerpunkte finden sich in den Leitlinien wieder:
die Notwendigkeit der stetigen Verbesserung der Qualität im Tourismus, der Ausbau der verkehrlichen Infrastruktur, die Produktverbesserung und -innovation sowie die Auseinandersetzung mit den Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel.
Die Leitlinien der Bundesregierung können unter dem Stichwort „Publikationen“ unter http://www.bmwi.de herunter geladen werden.
Gegenseitige Anerkennung der Kurkarte/Gästekarte
Die meisten Kurabgabe erhebenden Gemeinden haben rechtsverbindlich der gegenseitigen Anerkennung der Kurkarten in Schleswig-Holstein zugestimmt. Somit hat jeder schleswig-holsteinische Urlaubsgast, der im Besitz einer Kurkarte aus den nachfolgend aufgelisteten Gemeinden ist, das Recht zum einmaligen kurtaxfreien Besuch im Rahmen eines Tagesausflugs einer anderen in der Liste aufgeführten schleswig-holsteinischen Tourismusgemeinde. Dabei ist nicht nur der Strandbesuch in diese Regelung einbezogen, sondern auch die Nutzung von anderen mit der Kurkarte vergünstigten Einrichtungen oder der Besuch von Veranstaltungen.
Der Vorstand des TVSH hat sich auf seiner Vorstandssitzung am 29. Januar 2009 für eine Fortführung der Aktion im Jahr 2009 ausgesprochen und bittet die folgenden Orte, die Kurkarte / Gästekarte auch im Jahr 2009 zum einmaligen, kurabgabefreien Besuch anzuerkennen:
| Ostsee |
Binnenland |
Nordsee |
| Blekendorf |
Bad Bramstedt |
Albersdorf |
| Burg auf Fehmarn |
Bad Malente |
Büsum |
| Dahme |
Bad Schwartau |
Büsumer Deichhausen |
| Eckernförde |
Bosau |
Dagebüll |
| Glücksburg |
Dersau |
Friedrichskoog |
| Grömitz |
Mölln |
Hallig Hooge |
| Großenbrode |
Plön |
Hallig Langeneß/Oland |
| Heikendorf |
|
Helgoland |
| Heiligenhafen |
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List / Sylt |
| Hohwacht |
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Lunden /Dithmarschen |
| Kellenhusen |
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Nebel / Amrum |
| Laboe |
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Nieblum / Föhr |
| Neustadt/Pelzerhaken/Rettin |
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Nordstrand |
| Scharbeutz |
|
Norddorf / Amrum |
| Schönberg |
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Pellworm |
| Schönhagen |
|
Rantum / Sylt |
| Schwedeneck |
|
Schobüll |
| Sehlendorfer Strand |
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St. Peter-Ording |
| Sierksdorf |
|
Sylt-Ost |
| Strande |
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Tönning |
| Timmendorfer Strand |
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Utersum / Föhr |
| Travemünde |
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Vollerwiek |
| Weissenhäuser Strand |
|
Westerdeichstrich |
|
|
Wittdün / Amrum |
Landes-Immissionsschutzgesetz
Der TVSH hatte bereits im Jahr 2006 die Initiative ergriffen, um mit der Einführung einer landesweiten Ermächtigungsgrundlage im Bereich Lärmschutz den betroffenen Gemeinden und Städten die Möglichkeit zu eröffnen, in ihrem Bereich eigene Regelungen treffen zu können, und sich seither konsequent für deren Schaffung eingesetzt.
Nun wurde unter Federführung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume das Gesetz zum Schutz vor Luftverunreinigungen, Geräuschen und ähnlichen Umwelteinwirkungen (Landes-Immissionsschutzgesetz) erarbeitet. Das neue Landes-Immissionsschutzgesetz ist am 30. Januar 2009 in Kraft getreten. Nach Auffassung des TVSH stellt die nun geschaffene landesweite Ermächtigungsgrundlage ein geeignetes Instrument zur Lösung der Problematik dar und wird sehr begrüßt.
Das Gesetz finden Sie in der schleswig-holsteinischen Landesrechtsdatenbank unter folgendem Link: http://sh.juris.de/buergerservice.html
Tourismusförderung in Schleswig-Holstein
Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten für die schleswig-holsteinische Tourismuswirtschaft finden Sie im Internet unter:http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/Tourismus/Tourismus__node.html
Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland
Deutschland steht bei Urlaubern weiterhin hoch im Kurs. Mit knapp 340 Millionen Übernachtungen jährlich ist Deutschland nach Spanien das beliebteste Reiseziel Europas. Im internationalen Vergleich verzeichnet Deutschland jedoch ein unterdurchschnittliches Wachstum. Zu diesen Ergebnissen kommt das Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland 2008 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.
Das Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland wurde im Jahr 2008 erstmals vorgestellt und steht unter www.dsgv.de zum Download zur Verfügung.
Tipps zur Anbieterkennzeichnung im Internet
Das Bundesjustizministerium bietet unter http://www.bmj.de einen Leitfaden zur Anbieterkennzeichnung / Impressum an. Diese Fragen werden dabei geklärt: Wann besteht eine Anbieterkennzeichnungspflicht im Internet? Welche Angaben sind im Impressum zu machen und wie ist dieses zu gestalten?
Der Leitfaden soll zu mehr Rechtssicherheit beitragen und insbesondere Unternehmen mit einem Internetauftritt helfen, ihre Anbieterkennzeichnung den gesetzlichen Anforderungen des Telemediengesetzes (TMG) entsprechend zu gestalten und damit kostspielige Abmahnungen zu vermeiden. Der Leitfaden wird ständig aktualisiert.
Faxangebote „Tourismusauskunft-Schleswig-Holstein.info“
Seit einigen Wochen wird schleswig-holsteinischen Leistungsträgern – in erster Linie Restaurants und Beherbergungsbetrieben – von der sog. „Tourismusauskunft-Schleswig-Holstein.info“ per Fax ein Eintragungsauftrag bzw. Veröffentlichungsangebot zugeschickt. Hierin wird den Leistungsträgern die Aufnahme in das Internetverzeichnis www.touristinformationen.info angeboten. Voraussetzung für die Aufnahme ist die Rücksendung des entsprechenden Angebotes. Hierbei ist zu beachten, dass der Basiseintrag zwar kostenfrei, für den Grundeintrag dagegen ein monatlicher Servicebeitrag von Euro 29,50 zzgl. Ust. zu zahlen ist.
Dem TVSH und der TASH ist dieses Verzeichnis nicht bekannt. Wir empfehlen daher interessierten Leistungsträgern vor Erteilung eines Eintragungsauftrages das Angebot genau auf Kosten, Leistungen und Bindungsfristen zu prüfen.
Urlaubsreisetrends 2009: Urlaubslust ist kaum gebremst
Zum Jahresbeginn 2009 hat die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (F.U.R) für die CMT in Stuttgart eine erste vorläufige Bilanz des Reisejahres 2008 erstellt und die touristischen Trends des neuen Jahres ermittelt. Fasst man die Branchendaten zum Jahresende zusammen, so ergibt sich ein sehr positives Bild: Weltweit ist die Zahl internationaler Ankünfte gestiegen. Auch innerhalb Deutschlands wuchs die Zahl der Übernachtungen um etwa 3 Prozent.
Allerdings gibt es im Tourismus eine ganze Reihe von Herausforderungen (z.B. Finanzkrise, Energiepreise, wirtschaftliche Entwicklung, Klimawandel), die für die Zukunft zumindest Fragezeichen setzen. Die aktuelle Finanzkrise sowie die damit zusammenhängende zukünftige wirtschaftliche Entwicklung sind Themen, die zum Jahreswechsel die Medien dominieren. Für die Reisebranche ist vor allem von Bedeutung, was diese Entwicklungen für die Reisepläne der Deutschen in 2009 bedeuten.
Die Zusammenfassung können Sie hier herunter laden: http://www.reiseanalyse.de/downloads/CMT 2009-text finale.pdf
Ergebnisse der 25. Deutschen Tourismusanalyse
Die Stiftung für Zukunftsfragen hat die ersten Ergebnisse ihrer bundesweiten Repräsentativbefragung vorgestellt. Die Reiselust der Deutschen bleibt zwar ungebrochen, aber die Urlaube werden immer kürzer, die Budgets knapper und die Reiseziele rücken näher. Die Studie bringt zwar kaum neue Erkenntnisse, stellt aber die wichtigsten Zahlen zu den Reisen der Deutschen 2008 und Trendaussagen für 2009 vor. Größte Herausforderung für Deutschlands Touristiker ist nun das Lager der “Unentschlossenen”.
Nähere Informationen erhalten Sie unter dem Stichwort „Aktuelles“ unter http://www.wissen.dsft-berlin.de.
Reisebroschüre: Naturparke 2009
Über 100 Naturparke gibt es derzeit in Deutschland, und sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Es gibt viele Möglichkeiten, diese einzigartigen Landschaften zu erleben und zu entdecken. Einige davon hat der Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN) in seiner neuen Broschüre “Reisen in die Naturparke 2009″ zusammengestellt. Naturparke eignen sich aufgrund ihrer landschaftlichen Voraussetzungen in besonderer Weise für die Erholung von Körper und Geist. Gleichzeitig wird in Naturparken auf das Gleichgewicht zwischen der Nutzung der Landschaft und dem Schutz der Natur geachtet. Der Verband Deutscher Naturparke (VDN) unterstützt die Naturparke seit 1963 dabei, sich zu Vorbildlandschaften zu entwickeln, in denen der Schutz der Natur mit einer nachhaltigen Entwicklung der Regionen verbunden wird. Darüber hinaus fördert der VDN den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Naturparken in Deutschland und Europa.
Die Broschüre “Reisen in die Naturparke 2009″ gibt es als kostenloser Download auf der VDN-Website www.naturparke.de. Daneben kann sie bestellt werden beim Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN), Platz der Vereinten Nationen 9, 53113 Bonn, Tel. 0228 / 9212860, Fax 0228 / 9212869, E-Mail: info@naturparke.de.
Aktuelles vom Deutschen Tourismus Verband (DTV)
Grundlagenuntersuchung „Fahrradtourismus in Deutschland“
Die Grundlagenuntersuchung „Fahrradtourismus in Deutschland“ des DTV steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird der DTV im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse ITB Berlin die wichtigsten ökonomischen Kennziffern der Studie präsentieren. Der DTV stellt gemeinsam mit dem ADFC die Studie am 12. März um 11.00 Uhr dem Fachpublikum vor. Die vom BMWi finanziell unterstützte Grundlagenuntersuchung liefert der Branche zuverlässige Marktdaten zum Wirtschaftsfaktor Fahrradtourismus in Deutschland.
Der Reiz der Nähe – Klimafreundlicher Urlaub in Deutschland
Am 13. März 2009 diskutieren Vertreter des DTV und der Fachhochschule Eberswalde auf der Internationalen Tourismus-Börse ITB Berlin ein zentrales Zukunftsthema für den Tourismus: „Der Reiz der Nähe – Klimafreundlicher Urlaub in Deutschland“. Die Fachdiskussion ist eine Nachfolgeveranstaltung zur DTV-Konferenz „Klimawandel fordert Tourismuswandel. Risiken und Chancen für die biologische Vielfalt und den Tourismus in Deutschland“. Diese fand im November des vergangenen Jahres in Berlin statt. Neben Referenten des DTV und Wissenschaftlern der Fachhochschule stellen verschiedene touristische Anbieter ihre klimafreundlichen Angebote vor.