Gewerbeverein Dahme e.V.

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Kategorie: 'Deichbau in Dahme'

Hier stellt der Gewerbeverein Dahme Artikel aus der Presse und andere Informationen über den Küstenschutz und den Deichbau in Dahme zur Verfügung.
Hier erhalten Sie weitere Informationen:
http://www.schleswig-holstein.de/UmweltLandwirtschaft/DE/UmweltLandwirtschaft_node.html

Landesschutzdeich bei Dahme kommt in Form

23rd Dezember 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Die Arbeiten an dem Jahrhundert-Bauwerk vor der Oldenhurger Grabenniederung gehen zügig voran.

Von Jutta Colschen

Dahme – Die ersten 3,7 km von insge­samt 5,2 Kilometern Deich zwi­schen Rosenfelde und Dahme sind bis auf einige Restarbeiten fertigge­stellt. Im nächsten Frühjahr wird sich dieser Deichabschnitt schon von seiner grünen Seite zeigen”, versprachen Bauleiterin Michaela  Meding und der beim Landesbetrieb für Küstenschutz, National­park und Meeresschutz (LKN) für den Küstenschutz zuständige Rüdi­ger Schirmacher bei einem Deichrundgang zum Jahresabschluss mit Vertretern der Baufirmen und Bürgermeister   Heinrich  Plön. Doch  wichtiger als das grüne Aussehen ist nach dem gestrigen Einbau des Hochwasserschutztores in der Stöpe Saarstraße mit Fug und Recht behauptet werden kann: Auf der Strecke von Rosenfelde bis Dahme ist der Hochwasserschutz realisiert.
In der Ortslage Dahme bis zum Übergang in die Steilküste werden die Arbeiten für die Deichverstärkung im nächsten Jahr losgehen.
Die Submission für die Maßnahme in der Ortslage sowie für die Ingenieurbauwerke erfolgt am 11. Januar, die Auftragsvergabe ist am 18. Februar, Baubeginn soll Mitte März sein, Bauende Ende 2013.
“Wenn es weiter so gut läuft wie bisher, dann werden wir diesen Bauzeitplan bestimmt einhalten können, sagt Rüdiger Schirmacher,  der sich ausdrücklich für die gute
Zusammenarbeit mit den Firmen, der Gemeinde und dem Wasser- und Bodenverband bedankt. “Es hat zwar viele Probleme gegeben, aber sie konnten alle gelöst werden, wenn auch nicht immer zu jedermanns Zufriedenheit”, sagte Schirmacher.
Begonnen hat das derzeit größte 21 Millionen teure und von der EU geförderte Küstenschutzprojekt in Schleswig-Holstein im August 2010 mit dem Bau des Flügeldeichs im Bereich Vogelsang. Er wurde im Juli dieses Jahres fertiggestellt. Im September 2010 starteten dann die Arbeiten am eigentlichen Deichneubau sowie an den Deichübergängen
zurzeit finden noch Deckwerksarbeiten im Bereich des Schöpfwerkes statt, die aber auch · bis zum Ende der Woche fertiggestellt sein werden. Nach der Winterpause wird am 9. Januar mit denRestarbeiten weitergemacht.  So müssen noch die Treppen gesetzt, die Asphaltdecken binnen- und außendeichs erstellt und Rasen eingesät werden. Bereits Mitte Januar beginnen Rodungsarbeiten in der Ortslage von Dahme. Ein bis zwei Wochen werden die Fällarbeiten dauern. Sie dienen der Baufeldräumung, damit mit den eigentlichen Deichbauarbeiten umgehend im März begonnen werden kann.
Auch wenn die Arbeiten in den Hauptsaisonmonaten geruht haben und auch in den nächsten zwei Sommern ausgesetzt werden- ohne Behinderungen ist eine solche große Maßnahme nicht zu realisieren.
Nachdem die Gäste im Bereich Rosenfelde und Zedano nun aus dem Schneider sind und den Deich sowie die neu entstandenen Fuß und  Radwege im nächsten Jahr richtig genießen können, “wird es noch einmal haarig, wenn in der Ortslage gearbeitet wird”, weiß Bürgermeister Heinrich Plön. Er wird vom ersten Spatenstich an nicht müde, um Verständnis für ein Bauwerk zu bitten, “dass unserem Ostseebad auch neue touristische Wege öffnen wird”. So soll im Zuge des Deichbaus auch das Deichvorgelände völlig neu gestaltet werden.
Die Förderanträge sind bereits gestellt. Dahme wartet auf eine Zusage.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom 23.12.2011

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Deichbau geht mit großen Schritten voran

27th Oktober 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Deichbau geht mit großen Schritten voran

Neustadt – 25. Oktober 2011

Deichbau geht mit großen Schritten voran

Dahme.
Wenn es in Dahme um die Deichverstärkung geht, ist das Interesse der Bürger groß. Über den aktuellen Stand der Dinge und den künftigen Verlauf der Baumaßnahme wird darum regelmäßig informiert. So auch am vergangenen Donnerstag im Gemeindehaus, wo Bürgermeister Heinrich Plön gemeinsam mit Vertretern des Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) und den ausführenden Ingenieuren Auskunft gab.

Die bisherigen Bauarbeiten seien sehr gut und schneller als im Zeitplan vorgesehen gelaufen, berichtete der Bürgermeister. So werde die Maßnahme von Rosenfelde bis zum Nordparkplatz, deren Fertigstellung im Frühjahr 2012 angesetzt war, voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen, so Heinrich Plön. Mit diesem Abschnitt und dem bereits abgenommenen 520 Meter langen Flügeldeich im Bereich Vogelsang sowie den drei Stöpen (Deichdurchlässe) an der Saarstraße, Leuchtturmstraße und Strandstraße gehen die Deichverstärkungsarbeiten am insgesamt 5,2 Kilometer langen Landesschutzdeich also mit großen Schritten voran.

Der nächste Abschnitt, der ab kommenden März in Angriff genommen wird, betrifft das Ortsgebiet Dahme. Im Bereich des Nordstrandes bis zum Bauende Leuchtturmstraße in Höhe der Containertoilette soll der Deichbau dann in zwei Abschnitten fortgesetzt werden, zunächst bis zum Deichdurchlass Saarstraße. Ab November wird umgesetzt in den Bereich südlich dieser Stöpe bis Bauende. Um das touristische Leben im Ostseebad während der Sommermonate so wenig wie möglich einzuschränken, werden im Juli und August keine Bauarbeiten stattfinden. „Dann ist Baustopp“, versicherte Harald-Peter Hartmann von der Ingenieurgemeinschaft Böger und Jäckle.

Allerdings führen die baulichen Maßnahmen zeitweilig zu Beeinträchtigungen. So steht beispielsweise der am südlichen Ende der Promenade im Bereich der Mole liegende Hundestrand für circa 2 Jahre nicht zur Verfügung. Alternativ wird für die Zeit der Bauarbeiten ein Abschnitt nördlich der Mole provisorisch als Hundestrand ausgewiesen. Auch verkehrstechnisch muss mit Einschränkungen sowohl im strandnahen Ortsverkehr als auch bei den Zufahrten der Gewerbebetriebe an der Promenade gerechnet werden. „Wie genau wir das regeln, steht noch nicht fest. Wir werden versuchen, alle zufriedenzustellen, aber ganz ohne Behinderungen wird es nicht vonstattengehen“, sagte Heinrich Plön.

Ab September sollen dann die restlichen Arbeiten wie Wegebau und Entwässerungsarbeiten vorgenommen und zeitgleich mit den Deckungsarbeiten begonnen werden. Diese versprechen eine optische Aufwertung, denn nahezu das gesamte seeseitige Deckwerk wird mit Sand aufgeschüttet und mit Strandhafer bepflanzt. „Ab Dezember 2012 bis Februar 2013 wird voraussichtlich, wie auch in diesem Winter, eine Baupause eingelegt, damit die Deichsicherheit gewährleistet ist. Und im Frühjahr 2013 passiert richtig viel: Dann wird der Übergang zur Promenade fertiggestellt und der Wegebau abgeschlossen“, erklärte Hartmann. Auch Heinrich Plön zeigte sich infolge des bisherigen Verlaufs zuversichtlich: „Wenn alles so gut weiterläuft, sind wir Ende 2013 mit der gesamten Anlage fertig. Und dann profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Gäste davon“, bekräftigte der Bürgermeister.

Beweissicherung von Bauschäden
Im Zuge der Deichverstärkung wird in den kommenden Monaten eine „prophylaktische Bautenzustandsdokumentation“ vorgenommen. Darin soll der Zustand aller Gebäude im Bereich der Deichbaumaßnahme dokumentiert werden. Mit dieser neutralen Beweissicherung wurde der von der Industrie- und Handelskammer zu Kiel öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige Niels Christiansen aus Itzehoe betraut. Der Diplomingenieur wird in den kommenden Monaten, vornehmlich jedoch ab März 2012 vorhandene Riss-Schäden an den Gebäuden aufnehmen und den Ist-Zustand fotodokumentarisch festhalten. Die objektive Dokumentation der Gebäudezustände kann für einen später erforderlichen Beweis verwendet werden, wenn beispielsweise die Frage auftaucht, ob Schäden vor Baubeginn bereits vorhanden waren oder durch die Baumaßnahmen verursacht wurden. Zu diesem Thema wird die Gemeinde Dahme noch einen Termin zu einer gesonderten Informationsveranstaltung bekannt geben.

Quelle: Der Reporter

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Der neue Dahmer Deich nimmt Gestalt an

8th Oktober 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich zeigt der neue Landesschutzdeich zwischen Rosenfelde und Dahme bereits Profil. Das schwierigste Stück aber kommt noch.

von Jutta Colschen

Dahme - Bürgermeister Heinrich Plön wird nicht müde von einem „Jahrhundertbauwerk“ zu  sprechen, das Dahme große Chancen und neue touristische Wege eröffnen wird. Doch bis es so weit ist, und auch das letzte Stück des insgesamt 5,2 Kilometer langen neuen Deiches von Rosenfelde (Gemeinde Grube) bis zum Übergang in die Steilküste fertiggestellt sein wird, wird noch viel Wasser aus der Oldenburger   Grabenniederung    in die Ostsee fließen. Vor allem während der Bauphase in dem Ostseebad Dahme werden Einheimische und Gäste noch einigen Verdruss in Kauf nehmen müssen.

Mitte September des vergangenen Jahres hatte die Deichverstärkung vor der Oldenburger Grabenniederung-das zurzeit größte Küstenschutzprojekt Schleswig-Hol­ steins nach langen Jahren der Planung  endlich  begonnen.  Viel ist seitdem geschehen:Der 520 Meter lange Flügeldeich im Bereich Vogelsang wurde bereits übergeben, der 3,15 Kilometer lange Deichabschnitt von Rosenfelde über Zedano bis zur Rampe Lange Wiese in Dahme wird noch in diesem Jahr fertig. Derzeit wird  Mutterboden auf die Mergelschicht aufgebracht, im November erfolgt die Graseinsaat Bereits zu Beginn der Hauptferienzeit konnten auch die umfangreichen Arbeiten an den drei Stöpen (Deichdurchlässe) an der Saarstraße, der Leuchtturmstraße und der Strandstraße abgeschlossen werden.

Fertig ist auch die Hochwasserschutzwand  am Dahmer Schöpfwerk, der “Hauptschlagader“ der  Entwässerung des Wasser- und  Bodenverbandes Oldenburg   Der will die Gunst der Stunde nutzen und eine vierte Abflussröhre sowie eine weitee Pumpe zur Entwässerung des Oldenburger Grabens einbauen.  1,5 Millionen Euro würde die >Maßnahme kosten. Für die Bau- und Finanzierungsantrag beim Land gestellt . Der Wasser- und Bodenverband Oldenburg, der einer der größten im Land ist und das schwierige Entwässerungssystem Oldenburger Graben managen muss, will mit der vierten Röhre und einer weiteren  Pumpe Vorsorge für den Binnenwasserschutz treffen. Denn, so Verbandsvorsteher Dieter Knoll, künftig sei mit erheblich häufigeren Starkregen-Ereignissen zurechnen. “Mit den vorhandenen Röhren und Pumpen arbeiten Wir am Limit“, sagte  Knoll, der gar nicht daran denken mag, “wenn mal eine der 50 Jahre alten Pumpen ausfällt”. Sobald die Genehmigung vorliegt  und die Finanzierung steht,  kann  mit der Maßnahme begonnen werden. Die Bauarbeiten für die noch fehlenden rund zwei Kilometer Deichverstärkung in der  Ortslage  Dahme werden im Frühjahr 2012 beginnen. Im Moment bereitet der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz {LKN) die Ausschreibung für die beiden Baulose vor.

Über die nächsten Bauschritte informieren werden LKN und Gemeinde die Dahmer am Donnerstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr im ,.Haus des Gastes”.

Quelle: Lübecker Nachrichten vo 7.10.2011

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Autos rollen wieder durch die Deichstöpe in der Saarstraße

31st Juli 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Dieser Tage wurde schonmal "Probe" gefahren. Jetzt ist die Deichstöpe in der Saarstraße offiziell für den Verkehr freigegeben. Foto: Colschen

Dahme -Fußgänger dürfen die im Rahmen der Deichbaumaßnahme neu ausgebaute Deichstöpe an der Dahmer Saarstraße bereits seit ei­ ner Woche nutzen.Jetzt rollen aber auch wieder die Autos durch den Deichdurchlass.

Eigentlich sollte mit dem Ausbau dieses größten Deichdurchlasses in Dahme erst im  Herbst begonnen werden.Doch der schnelle Baufort­schritt an der neuen Fußgängerstö­pe an der Strandstraße  und dem Deichdurchlass an der Leuchtturm­straße haben dazu geführt, dass die Maßnahmei n der Saarstraße vorgezogen werden konnte. Damit kann  auch die Belieferung der Anlieger  an der Promenade über den September hinaus gesichert  werden.  Im  September  wird  nämlich Rampenanlage am Nordparkplatz  überdie bislangdie Versorgung sichergestellt wurde, weggerissen.  Die neue Deichstöpe ist zwter breiter als die alte, so dassFußgänger und Autofahrer geafhrlos begegnen können. Die Treppe neben der Stöpe verschwindet Zuge der Deichbaumaßnahme.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom31. Juli 2011

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Bei Vogelsang ist der Deich schon fit

14th Juli 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Die ersten 630 Meter des Dalitner Deiches sind fertig.  Nun geht der Bau in die Sommerpause.
von Jutta Colschen

Dahme- Zwar werden die Arbeiten am neuen 5,2 Kilometer langen  und 23 Millionen Euro  teuren   Landesschutzdeich von Dahme bis Rosenfelde nicht vollständig eingestellt. Aber mit großen Boden­bewegungen oder lauten Rammarbeiten ist bis Septem­ber  erst  einmal  Schluss.  So war es vom Landesbetrieb für Küstenschutz,   Nationalpark und Meeresschutz Schles­ wig-Holstein (LKN) zugesagt worden, und so wird es im In­teresse der Urlauber auch gemacht, zumal die Deichbauer “iril Zeitplan liegen”.

So konnte gestern die erste neue 630 Meter lange Deichtrasse im Bereich Vogelsang abgenommen  werden.   Die­ser Teil der unter dem Meeresspiegel liegenden Niede rung wurde bislang durch ei­nen Verbandsdeich des Wasser- und Bodenverbandes geschützt und drohte erst im Ja­nuar 2010, als Sturmtief Dai­sy  wütete, durchzubrechen. Nun schützt ein neuer Flügel deich  - der  Altdeich  wurde kom.plett abgetragen -die 40 Hektar  Niederung und auch die  Dahmer   Ortslage.   Fast 20 000   Kubikmeter    Boden hatten die Deichbauerfür die­sen ersten Abschnitt aus der Entnahmestelle in Dahmeshöved geholt,  die sich gestern den Vertretern  des LKN und der Gemeinde bereits als Bio­top präsentierte.

Doch nicht nur bei Vogel­ sang,  sondern  auch  von Rosenfelde bis zum Dahmer Schöpfwerk hat der Deich be­reits seine Form angenom­ men. Nach der Sommerpau­se, so Projektleiterin Michae­la Meding, wird auf dieser rund 3,5 Kilometer langen Strecke  Mutterboden aufgebracht und Gras angesät. Fer­ tig asphaltiert  und bef’ahrbar ist auch bereits der binnensei­tig verlaufende Deichverteidi­ gungsweg.Im September be­ginnen dann die Arbeiten am “Reststück des Loses 2″, vom Schöpfwerk bis zur Langen Wiese.

Auch im Ort Dahme selbst hat der Deichbau schon seine deutlichen Spuren hinter­lassen. Während die neue Fußgängerstöpe an der Strandstraße und der Deich­ durchlass an der Leuchtturmstraße  bereits  fertig  sind, wird zum Wochenende, rechtzeitig mit dem Urlauberansturm aus Nordrhein-Westfalen, der große Deichdurchlass an der Saarstraße zumindest für Fußgän ger freigegeben werden.

Mit den Bauarbeiten in der Dahmer Ortslage wird 2012 begonnen werden.  2013 sollen die Arbeiten am neuen Bollwerk gegen die  Ostsee­flut abgeschlossen sein.

Quelle: Lübecker Nachristen vom 14. Juli 2011

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Ein Bollwerk gegen die Ostseeflut

25th Mai 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Ein Jahrhundertbauwerk nimmt Gestalt an. Die Arbeiten am 5,2  Kilometer langen Landesschutzdeich vor der Oldenburger Grabenniederung zwischen Rosenfelde und Dahme gehen zügig voran

Au 5,2 km Länge wird der Landesschutzdeich verstärkt

Foto: Thomas Klatt

von Jutta Colschen

Dahme/Rosenfelde – “Wir liegen voll  im Bauzeitenplan mit der 23 Millionen Euro teuren und von der EU geförderten Deichbaumaßnahme. Das verkündeten stolz die Vertreter des Landesbetriebs für Küstenschutz,  Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKNSH) nach der jüngsten Deichschau.

Bereits fertiggestellt wurden bis auf einige Restarbeiten die Dahmer Deichstöpen an der Leuchtturmstraße und an der Strandstraße. Der Deichdurchlass an der Saarstraße,   der   eigentlich   erst   im Herbst in Angriff genommen werden sollte, wurde sogar vorzeitig begonnen und soll noch in dieser Saison für die Fußgänger und für den Verkehr freigegeben werden.

Während für den Flügeldeich im Bereich Vogelsang, wo der Altdeich komplett abgetragen und ein · neuer Landesschutzdeich auf einer Länge von 630 Metern erstellt wurde, spätestens  Mitte Juni  bereits die Bauabnahme  erfolgen soll, wird es mit der endgültigen Fertigstellung des Loses 2 (vom Rosenfelder Strand bis zur Dahmer Drachenwiese) noch etwa ein Jahr dauern. Denn  im Juli  und  August  wird mehr oder weniger Pause gemacht, um den Saisonbetrieb nicht allzu sehr zu stören. Trotzdem sind weite Strecken des 3,75 Kilometerlangen Abschnitts bereits als neuer Deich erkennbar,  Immerhin wurden  bereits  100.000 Kubikmeter von insgesamt 175 000 Mergelboden auf diesem ersten Abschnitt eingebaut. Der Außenweg, der so genannte Deichunterhaltungsweg  -er wird später als Fuß- und Radweg und zur Unterhaltung des Deiches genutzt- ist zu 60 Prozentfertiggestellt. Der Deichverteidigungsweg, der innen am Deich entlang führt und als Zugang für die Campingplätze und das Stranddorf dient, wird nach Aussage von Christian Ulrich von der bauausführenden  Firma Ende Mai fertig sein.

Auch die drei Fußgängerbehelfsbrücken, die dafür sorgen sollen, dass die Gäste unbehelligt die Baustraße überqueren und gefahrlos zum Strand kommen können, werden bis zur Baupause fertig sein.

Bereits vor der eigentlichen Verstärkung des Landesschutzdeiches waren in diesem Teilabschnitt umfangreiche Entwässerungsarbeiten vonnöten. So wurden 2900 Meter Leitungen gelegt, durch die das Oberflächenwasser in den Oldenburger Graben entwässert wird.

Glücklich sind  vor allem die Dahmer, dass es mit den Bauwerken im Ort so zügig vorangegangen  ist.

“Wir haben  glück!icherweise keine unliebsamen Überraschungen erlebt“, freut sich Michaela Meding vom LKN über den Fortschritt. Die neue behinderungsgerechte 2,50 m breite Fugängerstöpe an der Strandstraße ist, wie auch der ungestaltete Deichdurchlass an der Leuchtturmstraße so gut wie fertig.

Dieser  schnelle Fortschritt hat dazu geführt, dass der große Deichdurchlass an der Saarstraße nicht erst im Herbst, sondern bereits jetzt zur Baustelle  wurde.

Vorgezogen  wurde diese Maßnahme nicht zuletzt auch deshalb, um die Belieferung der Anlieger an der Promenade über den September hinaus sichern  zu können.  Im September wird nämlich die Rampenanlage  am  Nordparkplatz, über die derzeit die Versorgung sichergestellt wird  weggerissen und neu erstellt. Die neue Deichstöpe wird um zwei Meter breiter werden als die alte, damit sich Fußgänger und  Autofahrer  gefahrlos  begegnen können. „Das ist auch wichtig, zumal die Treppe neben der Stöpe im Zuge der Deichbaumaßnahme wegfallen wird”, erläuterte Bürgermeister Heinrich Plön während der Besichtigung der Baustelle.

Wenn  Hauptsaison  in Dahme ist, im Juli und August, werden alle störenden  und  lauten Arbeiten, die mit Bodentransport oder Rammen zu tun haben, ruhen. Im September geht es dann mit Volldampf weiter. Dann sollen die Arbeiten an den Stöpen  und  am  Dahmer Schöpfwerk fertiggestellt sein. Mit dem Deichbau in der Dahmer Ortslage bis zum Übergang in die Steilküste, der Bürgern und Gästen noch einiges abverlangen wird, soll dann 2012 begonnen  werden. Im Sommer 2013 wird die Gesamtbaumaßnahme abgeschlossen sein.

Quelle: Lübecker Nachrichten 25.05.2011

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Baubeginn an der Deichstöpe an der Saarstraße

27th April 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Deichdurchfahrt Saarstraße am 27.4.2011

Seit dem 27.04.2011 wird die Stöpe an der Saarstraße umgebaut. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Juni 2011 abgeschlossen sein. Der Verkehr für die Anlieferung der Betriebe erfolgt bis dahin über den Deichübergang am Nordstrand. Fußgänger können die Treppe neben der Deichstöpe benutzen.

Die Deichdurchgänge am Haus des Gastes und an der Mole sind seit Ostern begehbar.

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Aus dem Dahmer Ortskern ohne Umwege direkt zum Strand

22nd April 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

An der Strandstraße und an der Leuchtturmstraße wurden die Deichdurchgänge rechtzeitig vor Ostern fertiggestellt

Von Thomas Klatt

Dahme- Ortskern und Strand einander  näher  bringen· – diesem Ziel ist man im Ostseebad Dahme jetzt ein großes Stück näher gekommen.  Termingerecht  vor Ostern wurden  jetzt  die  beiden  Deichdurchgänge (Stöpen) an der Strandstraße und der  Leuchtturmstraße fertiggestellt.
Mit einem Glas Sekt stießen Dahmes Bürgermeister Heinrich Plön und und Christian Wulf,  Geschäftsführer der für die Baumaßnahme zuständigen Firma Siebenbrodt, auf die beiden neuen Deichdurchgänge an. “Bei dem langen Winter war es keine Selbstverständlichkeit, dass der,Terminplan eingehalten wurde!” lobte Plön die Arbeit der bauausführenden Firma. Er freute sich  besonders  über  den  neuen  Deichüberga ng an der Strandstraße. Plön:”Jetzt können die Gäste aus dem Ortskern ohne Umwege direkt zum Strand spazieren. Wo bisher nur ein Treppenaufgang war, werden damit auch für Rollstuhlfahrer oder Perosnen mit Boller- oder Kinderwagenn die Wege kürzer. Mit Ende der Bauarbeiten ist jetzt auch die teilweise Sperrung der Strandstraße wieder aufgehoben. Bei der Finanzierung der zusätzlichen Stöpe wird auch die Gemeinde zur Kasse gebeten. Plön:”Wir haben bereits einen Förderantrag für die Gestaltung des Deichvorgeländes gestellt., über den jedoch erst noch entschieden werden muss.”
Erleichtert zeigte sich Plön über der aus seiner Sicht geringen Lärmbelästigung. Und auch Christian Wulf bestätigte: “Es hat während der Bauzeit keine Beschwerdne geggeben.” Die Gäste hätten überwiegend mit Verständnis auf die Notwendigkeit einer Deichverstärkung reagiert und den Baulärm gelassen hingenommen, so die beiden.
Nach den Ostertagen soll dann mit der Stöpe an der Saarstraße begonnen werden. Die Arbeiten daran werden vermutlich bis Enden Juni aandauern. “Die Belieferung der Betriebe ist über die Rampe am Beginn des Nordst5randes gesichert”, sagte Plön.

Quelle: Lübecker Nachrichten

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Wie reagieren die Urlaubsgäste auf die Deichverstärkung?

16th April 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Vermieter in Dahme machen sich Sorgen über Auswirkungen der Baumaßnahme mitten in der Saison.
Von Thomas Klatt

Dahme Seitens der Dahmer Kurverwaltung hat man schon mal anwaltlichen Rat eingeholt. Über mögliche Regressansprüche von Touristen aufgrund der innerörtlichen Deichbaumaßnahme informierte jetzt Tourismusleiter Thorsten Brandt die Mitglieder des Gewerbevereins.
Von  Mitte  Mai  bis Ende  Juni wird  von den  Arbeiten auch die Deichstöpe zwischen Saarstraße und Nystedplatz  betroffen sein, kündigte Brandt  an.

Da  das  Land    Bauherr sei, habe die Gemeinde nur geringfügiges Mitspracherecht,  betonte er.Den Vermietern  unter den Gewerbetreibenden empfahl er: „Weisen sie ihre Gäste   im Vorfeld darauf hin, über das Internet,  über  Anschreiben oder in den  allgemeinen  Geschäftsbedingungen – aber machen Sie keine  Pferde scheu”,  gab Brandt  den  Zuhörern  mit auf den  Weg.

Verschweigen solle man die Baumaßnahme  nicht,  weil sonst    der Gast eventuell Regressansprüche stellen  könne. Aus    der    Versammlung     kam die Anregung, auch Interesse für   das Jahrhundertbauwerk” und den Küstenschutz  – eventuell in Form von Führungen – zu wecken. „ Da sind wir dran”, signalisierte Brandt.

Mehr Unterstützung forderte indes Vorsitzende Sabine Kramer bei den  Aktivitäten  im   Gewerbeverein.

Kramer wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie die beiden Beisitzer Theo Lehmheck (Handel) und Jens-Peter Blöser (Gastronomie).
Anstelle von Jürgen Schlünder übernimmt Tim Kraushaar künftig die Aufgaben des Schriftführers.

Quelle: Lübecker Nachrichten 16.04.2011

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Sprechstunde zum Thema Deichbau

5th April 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Der Landesbetrieb für Küstenschutz in Schleswig-Holstein bietet ab sofort in Dahme eine wöchentliche Sprechstunde im Haus des Gastes an.
Jeden Mittwoch von 15.00 bis 16.00 Uhr steht ein Mitarbeiter den interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.

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