Gewerbeverein Dahme e.V.

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Landesschutzdeich bei Dahme kommt in Form

23rd Dezember 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Die Arbeiten an dem Jahrhundert-Bauwerk vor der Oldenhurger Grabenniederung gehen zügig voran.

Von Jutta Colschen

Dahme – Die ersten 3,7 km von insge­samt 5,2 Kilometern Deich zwi­schen Rosenfelde und Dahme sind bis auf einige Restarbeiten fertigge­stellt. Im nächsten Frühjahr wird sich dieser Deichabschnitt schon von seiner grünen Seite zeigen”, versprachen Bauleiterin Michaela  Meding und der beim Landesbetrieb für Küstenschutz, National­park und Meeresschutz (LKN) für den Küstenschutz zuständige Rüdi­ger Schirmacher bei einem Deichrundgang zum Jahresabschluss mit Vertretern der Baufirmen und Bürgermeister   Heinrich  Plön. Doch  wichtiger als das grüne Aussehen ist nach dem gestrigen Einbau des Hochwasserschutztores in der Stöpe Saarstraße mit Fug und Recht behauptet werden kann: Auf der Strecke von Rosenfelde bis Dahme ist der Hochwasserschutz realisiert.
In der Ortslage Dahme bis zum Übergang in die Steilküste werden die Arbeiten für die Deichverstärkung im nächsten Jahr losgehen.
Die Submission für die Maßnahme in der Ortslage sowie für die Ingenieurbauwerke erfolgt am 11. Januar, die Auftragsvergabe ist am 18. Februar, Baubeginn soll Mitte März sein, Bauende Ende 2013.
“Wenn es weiter so gut läuft wie bisher, dann werden wir diesen Bauzeitplan bestimmt einhalten können, sagt Rüdiger Schirmacher,  der sich ausdrücklich für die gute
Zusammenarbeit mit den Firmen, der Gemeinde und dem Wasser- und Bodenverband bedankt. “Es hat zwar viele Probleme gegeben, aber sie konnten alle gelöst werden, wenn auch nicht immer zu jedermanns Zufriedenheit”, sagte Schirmacher.
Begonnen hat das derzeit größte 21 Millionen teure und von der EU geförderte Küstenschutzprojekt in Schleswig-Holstein im August 2010 mit dem Bau des Flügeldeichs im Bereich Vogelsang. Er wurde im Juli dieses Jahres fertiggestellt. Im September 2010 starteten dann die Arbeiten am eigentlichen Deichneubau sowie an den Deichübergängen
zurzeit finden noch Deckwerksarbeiten im Bereich des Schöpfwerkes statt, die aber auch · bis zum Ende der Woche fertiggestellt sein werden. Nach der Winterpause wird am 9. Januar mit denRestarbeiten weitergemacht.  So müssen noch die Treppen gesetzt, die Asphaltdecken binnen- und außendeichs erstellt und Rasen eingesät werden. Bereits Mitte Januar beginnen Rodungsarbeiten in der Ortslage von Dahme. Ein bis zwei Wochen werden die Fällarbeiten dauern. Sie dienen der Baufeldräumung, damit mit den eigentlichen Deichbauarbeiten umgehend im März begonnen werden kann.
Auch wenn die Arbeiten in den Hauptsaisonmonaten geruht haben und auch in den nächsten zwei Sommern ausgesetzt werden- ohne Behinderungen ist eine solche große Maßnahme nicht zu realisieren.
Nachdem die Gäste im Bereich Rosenfelde und Zedano nun aus dem Schneider sind und den Deich sowie die neu entstandenen Fuß und  Radwege im nächsten Jahr richtig genießen können, “wird es noch einmal haarig, wenn in der Ortslage gearbeitet wird”, weiß Bürgermeister Heinrich Plön. Er wird vom ersten Spatenstich an nicht müde, um Verständnis für ein Bauwerk zu bitten, “dass unserem Ostseebad auch neue touristische Wege öffnen wird”. So soll im Zuge des Deichbaus auch das Deichvorgelände völlig neu gestaltet werden.
Die Förderanträge sind bereits gestellt. Dahme wartet auf eine Zusage.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom 23.12.2011

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Deichbau geht mit großen Schritten voran

27th Oktober 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Deichbau geht mit großen Schritten voran

Neustadt – 25. Oktober 2011

Deichbau geht mit großen Schritten voran

Dahme.
Wenn es in Dahme um die Deichverstärkung geht, ist das Interesse der Bürger groß. Über den aktuellen Stand der Dinge und den künftigen Verlauf der Baumaßnahme wird darum regelmäßig informiert. So auch am vergangenen Donnerstag im Gemeindehaus, wo Bürgermeister Heinrich Plön gemeinsam mit Vertretern des Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) und den ausführenden Ingenieuren Auskunft gab.

Die bisherigen Bauarbeiten seien sehr gut und schneller als im Zeitplan vorgesehen gelaufen, berichtete der Bürgermeister. So werde die Maßnahme von Rosenfelde bis zum Nordparkplatz, deren Fertigstellung im Frühjahr 2012 angesetzt war, voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen, so Heinrich Plön. Mit diesem Abschnitt und dem bereits abgenommenen 520 Meter langen Flügeldeich im Bereich Vogelsang sowie den drei Stöpen (Deichdurchlässe) an der Saarstraße, Leuchtturmstraße und Strandstraße gehen die Deichverstärkungsarbeiten am insgesamt 5,2 Kilometer langen Landesschutzdeich also mit großen Schritten voran.

Der nächste Abschnitt, der ab kommenden März in Angriff genommen wird, betrifft das Ortsgebiet Dahme. Im Bereich des Nordstrandes bis zum Bauende Leuchtturmstraße in Höhe der Containertoilette soll der Deichbau dann in zwei Abschnitten fortgesetzt werden, zunächst bis zum Deichdurchlass Saarstraße. Ab November wird umgesetzt in den Bereich südlich dieser Stöpe bis Bauende. Um das touristische Leben im Ostseebad während der Sommermonate so wenig wie möglich einzuschränken, werden im Juli und August keine Bauarbeiten stattfinden. „Dann ist Baustopp“, versicherte Harald-Peter Hartmann von der Ingenieurgemeinschaft Böger und Jäckle.

Allerdings führen die baulichen Maßnahmen zeitweilig zu Beeinträchtigungen. So steht beispielsweise der am südlichen Ende der Promenade im Bereich der Mole liegende Hundestrand für circa 2 Jahre nicht zur Verfügung. Alternativ wird für die Zeit der Bauarbeiten ein Abschnitt nördlich der Mole provisorisch als Hundestrand ausgewiesen. Auch verkehrstechnisch muss mit Einschränkungen sowohl im strandnahen Ortsverkehr als auch bei den Zufahrten der Gewerbebetriebe an der Promenade gerechnet werden. „Wie genau wir das regeln, steht noch nicht fest. Wir werden versuchen, alle zufriedenzustellen, aber ganz ohne Behinderungen wird es nicht vonstattengehen“, sagte Heinrich Plön.

Ab September sollen dann die restlichen Arbeiten wie Wegebau und Entwässerungsarbeiten vorgenommen und zeitgleich mit den Deckungsarbeiten begonnen werden. Diese versprechen eine optische Aufwertung, denn nahezu das gesamte seeseitige Deckwerk wird mit Sand aufgeschüttet und mit Strandhafer bepflanzt. „Ab Dezember 2012 bis Februar 2013 wird voraussichtlich, wie auch in diesem Winter, eine Baupause eingelegt, damit die Deichsicherheit gewährleistet ist. Und im Frühjahr 2013 passiert richtig viel: Dann wird der Übergang zur Promenade fertiggestellt und der Wegebau abgeschlossen“, erklärte Hartmann. Auch Heinrich Plön zeigte sich infolge des bisherigen Verlaufs zuversichtlich: „Wenn alles so gut weiterläuft, sind wir Ende 2013 mit der gesamten Anlage fertig. Und dann profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Gäste davon“, bekräftigte der Bürgermeister.

Beweissicherung von Bauschäden
Im Zuge der Deichverstärkung wird in den kommenden Monaten eine „prophylaktische Bautenzustandsdokumentation“ vorgenommen. Darin soll der Zustand aller Gebäude im Bereich der Deichbaumaßnahme dokumentiert werden. Mit dieser neutralen Beweissicherung wurde der von der Industrie- und Handelskammer zu Kiel öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige Niels Christiansen aus Itzehoe betraut. Der Diplomingenieur wird in den kommenden Monaten, vornehmlich jedoch ab März 2012 vorhandene Riss-Schäden an den Gebäuden aufnehmen und den Ist-Zustand fotodokumentarisch festhalten. Die objektive Dokumentation der Gebäudezustände kann für einen später erforderlichen Beweis verwendet werden, wenn beispielsweise die Frage auftaucht, ob Schäden vor Baubeginn bereits vorhanden waren oder durch die Baumaßnahmen verursacht wurden. Zu diesem Thema wird die Gemeinde Dahme noch einen Termin zu einer gesonderten Informationsveranstaltung bekannt geben.

Quelle: Der Reporter

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Der neue Dahmer Deich nimmt Gestalt an

8th Oktober 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich zeigt der neue Landesschutzdeich zwischen Rosenfelde und Dahme bereits Profil. Das schwierigste Stück aber kommt noch.

von Jutta Colschen

Dahme - Bürgermeister Heinrich Plön wird nicht müde von einem „Jahrhundertbauwerk“ zu  sprechen, das Dahme große Chancen und neue touristische Wege eröffnen wird. Doch bis es so weit ist, und auch das letzte Stück des insgesamt 5,2 Kilometer langen neuen Deiches von Rosenfelde (Gemeinde Grube) bis zum Übergang in die Steilküste fertiggestellt sein wird, wird noch viel Wasser aus der Oldenburger   Grabenniederung    in die Ostsee fließen. Vor allem während der Bauphase in dem Ostseebad Dahme werden Einheimische und Gäste noch einigen Verdruss in Kauf nehmen müssen.

Mitte September des vergangenen Jahres hatte die Deichverstärkung vor der Oldenburger Grabenniederung-das zurzeit größte Küstenschutzprojekt Schleswig-Hol­ steins nach langen Jahren der Planung  endlich  begonnen.  Viel ist seitdem geschehen:Der 520 Meter lange Flügeldeich im Bereich Vogelsang wurde bereits übergeben, der 3,15 Kilometer lange Deichabschnitt von Rosenfelde über Zedano bis zur Rampe Lange Wiese in Dahme wird noch in diesem Jahr fertig. Derzeit wird  Mutterboden auf die Mergelschicht aufgebracht, im November erfolgt die Graseinsaat Bereits zu Beginn der Hauptferienzeit konnten auch die umfangreichen Arbeiten an den drei Stöpen (Deichdurchlässe) an der Saarstraße, der Leuchtturmstraße und der Strandstraße abgeschlossen werden.

Fertig ist auch die Hochwasserschutzwand  am Dahmer Schöpfwerk, der “Hauptschlagader“ der  Entwässerung des Wasser- und  Bodenverbandes Oldenburg   Der will die Gunst der Stunde nutzen und eine vierte Abflussröhre sowie eine weitee Pumpe zur Entwässerung des Oldenburger Grabens einbauen.  1,5 Millionen Euro würde die >Maßnahme kosten. Für die Bau- und Finanzierungsantrag beim Land gestellt . Der Wasser- und Bodenverband Oldenburg, der einer der größten im Land ist und das schwierige Entwässerungssystem Oldenburger Graben managen muss, will mit der vierten Röhre und einer weiteren  Pumpe Vorsorge für den Binnenwasserschutz treffen. Denn, so Verbandsvorsteher Dieter Knoll, künftig sei mit erheblich häufigeren Starkregen-Ereignissen zurechnen. “Mit den vorhandenen Röhren und Pumpen arbeiten Wir am Limit“, sagte  Knoll, der gar nicht daran denken mag, “wenn mal eine der 50 Jahre alten Pumpen ausfällt”. Sobald die Genehmigung vorliegt  und die Finanzierung steht,  kann  mit der Maßnahme begonnen werden. Die Bauarbeiten für die noch fehlenden rund zwei Kilometer Deichverstärkung in der  Ortslage  Dahme werden im Frühjahr 2012 beginnen. Im Moment bereitet der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz {LKN) die Ausschreibung für die beiden Baulose vor.

Über die nächsten Bauschritte informieren werden LKN und Gemeinde die Dahmer am Donnerstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr im ,.Haus des Gastes”.

Quelle: Lübecker Nachrichten vo 7.10.2011

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Thomas Doellinger will etwas bewegen

8th Oktober 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Der neue Dahmer Tourismuschef hat seine Arbeit aufgenommen.
Von Jutta Colschen

Dahme- Das Wetter bescherte dem neuen Dahmer Tourismuschef Thomas Doellinger am vergangenen Wochenende wahrhaftig einen Traumstart in sein neues berufliches Tätigkeitsfeld, den Dahmer Kurbetrieb und das Sport- und Gesundheitszentrum.
Zwar war der 51-jährige Diplom-Betriebswirt, den die Gemeindevertretung einstimmig zum Geschäftsführer der Sport- und Gesundheitszentrum GmbH und zum Tourismusdirektor des allgemeinen Kurbetriebs gewählt hatte, gestern wieder im “normalen” herbstlichen Dahmer Kurbetrieb angekommen, der Freude über die neue Aufgabe aber tat das keinen Abbruch.
Thomas Doellinger will’s wissen. “Ich kann viel reden, aber am liebsten mache ich”, sagte er im Gespräch mit den LN. In Dahme kann und will er “machen”, denn “hier gibt es etwas zu bewegen”. Dabei ist es ihm wichtig, die Dahmer Bürger mitzunehmen, einzubinden und die “Kommunikation deutlich zu vertiefen”. Probleme scheut der gebürtige Hamburger mit Noch-Erstwohnsitz in Iserlohn nicht. Probleme seien für ihn “Leuchttürme, die zeigen, dass etwas nicht stimmt”.

Um Dahme weiter touristisch voranzubringen, müsse das Strandspa gut aufgestellt sein, gelte es im Marketing angestrengt weiterzuarbeiten. und die Akzeptanz der Bevölkerung zu finden. “Authentischer Gästeservice” ist für Doellinger, dereinige Jahre Tourismuschef auf der Nordseeinsel Spiekeroog war, von großer Bedeutung: “Mittelfristig muss der Gast alles, was abgekündigt wird, auch vorfinden” .
Mit dem Fahrrad und mit der Kamera will Thomas Doellinger, der als Werbefotograf in sein Berufsleben gestartet ist, künftig möglichst oft in Dahme unterwegs sein, um Orte, Plätze, vor allem aber die Menschen kennenzulernen und in Szene zu setzen. Ein Fass aufmachen will Thomas Doellinger am morgigen Sonnabend, 8. Oktober. Im Rahmen des Oktoberfestes soll “der Neue” um 20 Uhr das Bierfass im Festzelt anstechen. Gleichzeitig will Bürgermeister Heinrich Plön die Gelegenheit nutzen, den Tourismusdirektor willkommen zu heißen und vorzustellen.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom 7.10.2011

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28. Dahmer Fischerbudentreff

20th August 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

28. Dahmer Fischerbudentreff

“Dat achtuntwintigste mol und dat ward fiert”, segt uns Rudi Höppner. Und dass die Dahmer Fischer feiern können, wird am kommenden Wochenende wieder einmal hinreichend bewiesen. Am Samstag, 03. und Sonntag, 04. September dürfen sich Gäste und Einheimische erneut auf ein originales und maritimes Highlight in Dahme freuen!
Fangfrische Bratheringe, ofenfrischer Räucherfisch, Ostseewasser, Bier vom Fass und die Verleihung des “Ehren-Aalritter-Ordens” gehören genauso traditionell dazu, wie ein buntes Musik- und Unterhaltungsprogramm für jung und alt, am Samstag, ab 11.00 Uhr am Fischerstrand (Südende der Promenade). Ab 14.00 Uhr steht die Chorgemeinschaft Dahme auf der Bühne, mit Liedern von Wind, Wellen und Matrosen. Um 15.15 präsentiert Johnny Hansen sein maritimes Unterhaltungsprogramm. Ab 16.15 Uhr spielen die tausend tanzenden Finger des Akkordeonorchesters Ostseekrabben aus Neustadt für die Gäste und ebenfalls schon traditionell wird ab 17.15 Uhr mit dem beliebten “Küstenduo” im Festzelt gefeiert. Aber auch Neptun und sein Gefolge darf und wird nicht fehlen. So sollte man am Sonntag dabei sein, wenn Neptun, Herrscher über Flüsse, Seen, Bäche und Moräste alle Gäste um 09.30 Uhr auf dem Nystedplatz begrüßt für den anschließenden großen Festumzug durch Dahme ab 10.00 Uhr vom Nystedplatz durch den schönen Ort Dahme bis hin zum Fischerstrand, wo ab 11.00 Uhr der Frühschoppen im Festzelt beginnt, mit Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden des Fischervereins “Rudi Höppner” und den Bürgermeister der Gemeinde Dahme “Heinrich Plön” und der Verleihung des Ehrenaalritterordens.
Der Fischerverein Dahme ist bestens gerüstet und freut sich auf die Besucher und Gäste aus nah und fern.

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Autos rollen wieder durch die Deichstöpe in der Saarstraße

31st Juli 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Dieser Tage wurde schonmal "Probe" gefahren. Jetzt ist die Deichstöpe in der Saarstraße offiziell für den Verkehr freigegeben. Foto: Colschen

Dahme -Fußgänger dürfen die im Rahmen der Deichbaumaßnahme neu ausgebaute Deichstöpe an der Dahmer Saarstraße bereits seit ei­ ner Woche nutzen.Jetzt rollen aber auch wieder die Autos durch den Deichdurchlass.

Eigentlich sollte mit dem Ausbau dieses größten Deichdurchlasses in Dahme erst im  Herbst begonnen werden.Doch der schnelle Baufort­schritt an der neuen Fußgängerstö­pe an der Strandstraße  und dem Deichdurchlass an der Leuchtturm­straße haben dazu geführt, dass die Maßnahmei n der Saarstraße vorgezogen werden konnte. Damit kann  auch die Belieferung der Anlieger  an der Promenade über den September hinaus gesichert  werden.  Im  September  wird  nämlich Rampenanlage am Nordparkplatz  überdie bislangdie Versorgung sichergestellt wurde, weggerissen.  Die neue Deichstöpe ist zwter breiter als die alte, so dassFußgänger und Autofahrer geafhrlos begegnen können. Die Treppe neben der Stöpe verschwindet Zuge der Deichbaumaßnahme.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom31. Juli 2011

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Weltrekord: Sogar 2531 Menschen in Dahme dabei

31st Juli 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Das hat alle Erwartungen übertroffen. Die stolze Zahl von 2531 Menschen hat am Freitag an der Wassergymnastik in Dahme teilgenommen.
Dieses Ergebnis wurde am Abend anhand von Luftaufnahmen ermittelt. Die grobe Zählung von zunächst 2099 Teilnehmern wurde noch übertroffen.
Den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde steht nun nichts mehr im Wege.
Der alte Rekord von 20147 Teilnehmern in Thailand wurde gebrochen.

Quelle: Lübecker Nachrichten

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Das ist neuer Weltrekord: Dahmer Wassergymnastik mit 2099 Teilnehmern

30th Juli 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Ergebnis reicht für Eintrag ins Guinness-Buch. Die bisherige Marke lag bei 2047 Aktiven in Thailand.
Sportliche Menschen, so weit das Auge reicht. Und das war nur die südliche Seite der Seebrücke, im Norden tummelten sich nochmal so viele. Mit „Nudeln“ aus Schaumstoff wurde Gymnastik getrieben. Foto: M. Kirchner
Foto: MK

Ergebnis reicht für Eintrag ins Guinness-Buch. Die bisherige Marke lag bei 2047 Aktiven in Thailand.

Dahme – „Und nun alle die Nudel über dem Kopf zusammenbiegen“, schallt es aus den Lautsprechern über den Dahmer Strand. Brav folgt die Meute. So viele Menschen wie gestern haben noch nie auf die Kommandos von Gymnastikleiterin Charlotte Schuster gehört.

„Sonst sind es immer so 30 bis 40 Teilnehmer, die sich zur täglichen Wassergymnastik einfinden“, berichtet die sportliche junge Frau, die gut sichtbar für alle auf einem Podest auf der Seebrücke steht, ihre Anweisungen gibt und jede Übung selbst vormacht. Auf ihrem türkisfarbenen T-Shirt verkünden weiße Buchstaben bereits siegessicher: „Wir sind Weltmeister!“

Auf beiden Seiten der Brücke drängen sich große und kleine Urlauber und Einheimische im Sand und im seichten Wasser und machen die Übungen eifrig mit. Ihr gemeinsames Ziel: Sie wollen dem Ostseebad Dahme zu einem Weltrekord im Guinness-Buch verhelfen. Mindestens 2048 Teilnehmer sind nötig, um den bisherigen Weltrekord aus Thailand, der 2047 Menschen zur Gymnastik ins Wasser brachte, zu toppen. Den zahlreichen Zuschauern auf der Seebrücke, die immer wieder vom Moderator aufgefordert werden, doch selbst mitzumachen, bietet sich ein imposantes Bild. Auf dem rund 750 Meter langen Abschnitt zwischen Strandspa und Haus des Gastes machen mehrere tausend Menschen Kniebeugen und Streckübungen, Armkreisen und Rumpfbeugen oder sie laufen auf der Stelle – alles zu den Klängen der passenden Musik aus den Lautsprechern wie „Dance on the Floor“ oder „Put your Hands in the Air“.

Als nach zwanzig Minuten Moderator Tom Foxx das erste vorläufige Ergebnis bekannt gibt, bricht unbändiger Jubel bei Teilnehmern und Zuschauern los. „Mindestens 2099 Leute haben mitgemacht“, gibt der Moderator bekannt. Die genaue Zahl soll später am Abend am Haus des Gastes bekannt gegeben werden (siehe unten). Damit steht schon mal fest: Dahme kommt ins Guinness-Buch der Rekorde als Badeort mit der teilnehmerstärksten Wassergymnastik der Welt.

„Ein tolles Gefühl, mit so vielen Menschen gemeinsam Gymnastik zu machen“, schwärmt hinterher Urlauberin Irina Schlegel. Heike Brieger und Marion Weidemann vom Kurbetrieb Dahme sind sogar mit Jeans ins Wasser gegangen, um mitzumachen. Und Jens Grolms und seine beiden Töchter Sarah und Marie sind „mal eben“ die 159 Kilometer von Kellinghusen mit dem Auto gekommen, weil sie im Radio von dem Rekordversuch gehört hatten.

Von Michael Kirchner

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Post mit dem Feuer der Freiheit

16th Juli 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

Der Leuchtturm in Dahmeshöved wurde der sechste Briefmarken-Leuchtturm von Schleswig-Holstein.

Leuchtturm Dahmeshöved ziert Sonderbriefmarke
Der Leuchtturm in Dahmeshöved wurdeder sechste Briefmarken-Leuchtturm von Schleswig-Holstein.
Nach unter anderem den Leuchttürmen Warnemünde, Darßer Ort und Arkona reiht sich nun auch der Leuchtturm in Dahmeshöved in die Serie der auf Sonderbriefmarken abgebildeten Seezeichen
ein. Am vergangenen Donnerstag überreichte der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, an Bürgermeister Heinrich Plön feierlich das Sonderpostwertzeichen.
Dahme. Seit 2004 erscheinen jedes Jahr jeweils zwei Sonderbriefmarken von deutschen Leuchttürmen, wobei einer der Türme an der Ostsee und der andere an der Nordsee steht, wie Dr.  Hans-Heinrich Witte, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in seiner Begrüßung erläuterte. „Leuchttürme sind Identifikationspunkte, Wahrzeichen und visuelle Seeschifffahrtszeichen, die den Schiffern den richtigen Weg weisen“, bemerkte er und ergänzte, dass die „Wächter der Meere“ nicht nur im Tourismus inzwischen eine wichtige
Rolle spielen, sondern rund ein Drittel von ihnen zudem unter Denkmalschutz steht

Dazu gehört auch der 1878 und 1879 erbaute achteckige Turm aus rotem Backstein in Dahmeshöved, der inzwischen auch als Standesamt genutzt wird und dessen weißes Licht 23 Seemeilen weit in die Lübecker Bucht strahlt und den Seeleuten ein wichtiger Orientierungspunkt ist. Bürgermeister Heinrich Plön betonte in seiner Ansprache zudem die wichtige Rolle, die der Leuchtturm zu DDR-Zeiten als sogenanntes „Feuer der Freiheit“ eingenommen hat, wo sich zahlreiche Menschen aus Ostdeutschland bei ihrer verzweifelten Flucht in den Westen an dem Leuchtfeuer orientierten und einige von ihnen auf diesem Weg in die Freiheit fanden. Nach den Grußworten von Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang lobte Hartmut Koschyk in seiner Rede Dahme als lebendig,  unverwechselbar und einzigartig und gratulierte den Einheimischen für den schönen Leuchtturm, den sie ab sofort mit Briefen in die Welt hinaustragen können.

Die Sonderbriefmarken im Wert von 90 Cent (Kompaktbrief) sind in einer Auflage von 6,8 Millionen Stück hergestellt worden und an den Verkaufsstellen der Deutschen Post seit dem 7. Juli erhältlich.

Bürgermeister Heinrich Plön (links) nahm das Sonderpostwertzeichen von Hartmut Koschyk entgegen.

Quelle: Der Reporter

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Leuchturm als Briefmarke

15th Juli 2011 - Autor: Jürgen Schlünder

6,8 Millionen Stück wurden gedruckt

Dahme - Am 1. Februar 1880 wur­ de der Leuchtturm  Dahmeshöved in Betrieb  genommen. Er gilt als Wahrzeichen des Ostseebads Dah­ me. Er warnt Schiffe vor der Küste, wiesFlüchtlingen aus der DDR den Weg inden Westen und dient sogar als Ort, an dem sich Liebespaare trauen   lassen  können.  Seit  dem 7. Juli gibt es den 29 Meter hohen Turm auch als Briefmarke im Wert von 90 Cent (die LN berichteten).

Gestern wurde die Marke offiziell in einer  Feierstunde im Haus des Gastes in Dahme vorgestellt.

Hans-Heinrich Witte, Präsident der Wasser- undSchifffahrtsdirekti­ on, wies darauf hin, dass seit 2004 jedes Jahr  zwei Leuchttürme von rund 200 an Nord- und Ostsee als Marke erscheinen.•Es wird immer jeweils ein Turm von jeder Küste ausgewählt und wir achten darauf, dass  es  jeweils ein Stahlbau und ein gemauertes Gebäude istM, er­ klärte Witte. Die Marke mit dem Leuchnunn Dahmeshöved wurde gleich 6,8 Millionen Mal gedruckt und ist in den Filialen der Deut­ schen Post erhältlich.

Hartmut  Koschyk, Staatssekre­ tär beim Bundesministerder Finan­ zen, beschrieb den Turm in seiner Rede  .als sympathisches MotivM, bei  dem  man  an  Urlaub  denken  müsse. Dr. Tarnara Zieschang, Staatssekretärin im Kieler Ver­ kehrsministeriuni, sagte:  •Der Turmist unverzichtbar für denTou­ rismus  und   hat   einen   enormen Wert für uns als Urlaubsland.M Zu­ dem sei sie sehr glücklich, dass der Turm nun auf Reisen gehe.

Der achteckige Turm aus rotem Backstein ist auf der Sonderbrief­ marke in Gänze zu sehen. Vor dem Turm blüht der für Ostholstein typi­ sche Raps, der Himmel ist blau, die Bäumesind grün. Nunhofft Bürger­ meister  Heinrich  Plön, dass diese Marke  für  seinen  Ort  wirbt  und neue Gäste anlockt.

Dahmes Bürgermeister Heinrich Plön präsentiert mit Staatssekretär Hartmut Koschyk die Briefmarke von Dahmeshöved. Foto:Rosenkotter

Quelle: Lübecker Nachrichten am 15. Juli 2011

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